Hormonyoga – sanfte Hilfe für die Wechseljahre

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen,  sexuelle Unlust – das sind typische Begleiterscheinungen der Wechseljahre.  Ursache ist die nachlassende Hormonproduktion in dieser Lebensphase.  Die Schulmedizin bietet dann eine Ersatztherapie mit weiblichen Hormonen an. Doch die lehnen viele Frauen aufgrund der Nebenwirkungen ab. Eine Alternative ist das neue Hormonyoga.

Hintergrund: Entwickelt hat das Hormonyoga die heute 81-jährige Brasilianerin Dinah Rodrigues. Mit Mitte 60 hat sie ein Programm entwickelt, das Elemente aus den verschiedensten Yoga-Richtungen vereint. Gemeinsam ist den Übungen, dass sie gezielt auf die Eierstöcke, die Schilddrüse, die Hirnanhangdrüse und die Nebennieren wirken. Das bringt die körpereigene Hormonproduktion wieder in Schwung. Man fühlt sich vitaler, Beschwerden der Wechseljahre lassen deutlich nach – natürlich nur, wenn man regelmäßig trainiert.

Dass das Programm wirkt, hat Frau Rodrigues in einer Studie überprüft. Bei den teilnehmenden Frauen stieg der Östrogenspiegel nach vier Monaten im Schnitt um 254 Prozent.

Die Atmung: Ungewöhnlich am Hormonyoga ist die schnelle, geräuschvolle Blasebalgatmung. Der Bauchnabel bewegt sich dabei beim Einatmen nach außen. Beim Ausatmen wird die Luft kraftvoll durch die Nase ausgestoßen und gleichzeitig der Nabel nach innen gezogen. Diese Art der Atmung massiert die inneren Organe und aktiviert sie. Die Übungen werden dadurch noch wirksamer.

Das Training: Ideal ist es, die Übungen täglich an einem ruhigen, gut gelüfteten Ort durchzuführen. Als Unterlage braucht man dabei eine Decke oder Matte. Man trägt bequeme, dehnbare Kleidung. Die Füße sind nackt.

Mudras für die Wechseljahre schenken Ruhe und Energie

Außerdem gibt es neben Yoga-Übungen auch sogenannte Mudras. Diese Fingerübungen lenken unsere Energie und werden allein oder auch in Verbindung mit Meditation oder Yoga eingesetzt. Die nachfolgend vorgestellten Übungen sind leicht durchzuführen und können deshalb jederzeit im Alltag eingesetzt werden.

Das „Lebens-Mudra“ für Stärkung und Balance

Hände: links, rechts oder beide

Ausführung: Daumen, Ring- und Kleinfinger zusammenbringen. Die übrigen Finger bleiben gestreckt.

Übungszeit: 3 x täglich 10 Minuten. Zwischen den einzelnen Übungen mindestens 4 Minuten Pause machen.

Das Mudra für Atem und Gleichgewichtssinn

Hände: rechts und links

Ausführung: Linke Hand Daumen und Zeigefinger zusammenbringen. Rechte Hand Daumenkuppe und 2. Mittelfingerglied daumenseitig zusammenbringen.

Übungszeit: Mindestens 5 x täglich 4 Minuten üben. Zwischen den einzelnen Übungen 2 Minuten Pause machen.

Das Mudra bei innerer Unruhe

Hände: links oder rechts oder beide

Ausführung: Zeigefinger auf den Daumenballen, Mittel- und Ringfinger auf den Daumen, der kleine Finger bleibt gestreckt.

Übungszeit: Mindestens 7 x täglich 3 Minuten üben. Zwischen den Übungen 1 Minute Pause machen.

Das Mudra zur Verbesserung der Konzentration

Hände: rechts und links

Ausführung: Linke Hand Daumen und Kleinfinger zusammenbringen, rechte Hand Daumenkuppe und 2. Zeigefingerglied daumenseitig zusammenbringen.

Übungszeit: Mindestens 5 x täglich 3 Minuten üben. Zwischen den Übungen 4 Minuten Pause machen.

Tipp für Interessierte

Die von Autorin Dinah Rodrigues entwickelten Yoga-Übungen zur hormonellen Balance in den Wechseljahren finden Sie in ihrem Buch:

Hormon-Yoga: Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren

Ein Hoch auf saisonale Lebensmittel

Sommer und Herbst

Der Sommer und Herbst bietet in Deutschland ein Paradies an heimischen Früchten und Gemüsesorten. Gehen wir durch Wald, Wiesen und Auen. Da können wir sie entdecken:

  • die Apfelbäume tragen reiche Früchte
  • die Brombeer- und Heidelbeersträucher tragen ihre dunklen leckeren Früchte
  • die Holundersträucher stehen in voller Blüte
  • der Duft nach Pilzen im Wald lässt die Vorfreude auf Pilze sammeln entstehen

Der eigene Garten

Aber auch in den heimischen Gärten wird fleißig geerntet. Selbst gezogene Tomaten, Gurken, Zucchini lassen die Gaumenfreude höher schlagen.
Heimische Obst- und Gemüsesorten zeichnen sich besonders durch einen intensiven Geschmack und ein tolles Aroma aus, da sie ausreichend Luft und Sonne bekommen. So können die Pflanzen in Ruhe ihren vollen Geschmack entfalten. Außerdem zeichnen sich auch die heimischen Obst- und Gemüsesorten durch einen ordentlichen Nährstoffgehalt aus. Im Gegensatz zu weit gereisten Obst und Gemüse werden sie erst geerntet, wenn der Reifeprozess abgeschlossen ist.

Umweltbewusst

Wer sich entscheidet heimische Erzeugnisse zu kaufen tut Gutes für die Umwelt, da hier weite Transportwege und Verpackungsmaterialien fast wegfallen.
Und nicht zuletzt freut sich der Geldbeutel, bekommt man doch qualitativ hochwertige Ware für einen guten Preis.

Saison Lebensmittel

Um Ihnen einen guten Überblick über saisonale Lebensmittel zu verschaffen, nutzen Sie doch bitte den Saisonkalender (PDF) Obst und Gemüse der Zeitschrift „Brigitte“.

Viel Spaß beim Entdecken, frei nach Goethe:

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!

Paleo Ernährung

Die Paläo Diät oder auch Steinzeiternährung beschreibt ein einfaches und seit hunderttausenden von Jahren bewährtes Konzept. Im Vordergrund steht die Qualität, nicht die Quantität der Lebensmittel. So orientiert sich die Paläo Diät (oder Paleo Diät) an der Ernährung unserer Jäger-und-Sammler-Vorfahren. Auf den Tisch kommen Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Obst und Nüsse.  Diese Art von Ernährung soll schlank und leistungsfähig machen und den Menschen überdurchschnittlich gesund erhalten.

Verzichtet wird hingegen auf die meisten verarbeiteten Lebensmittel, die erst nach der Einführung von Ackerbau und Viehzucht, also vor etwa 10.000 Jahren, verfügbar waren, wie Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Zucker.

Wer sich nach Paläo ernährt, nimmt echte und frische Lebensmittel zu sich und verzichtet auf alle künstlichen und industriell verarbeiteten Lebensmittel und Inhaltsstoffe.

Es lohnt sich, einmal diese Ernährungsweise zu probieren. Rezepte (z.B. auf brigitte.de) finden sich vielfach im Internet.

Finden Sie Ihre eigene Ernährungsweise….erlaubt ist was gefällt…essen Sie nach Ihrem eigenen Instinkt. Guten Appetit.

Freiluftyoga: Asanas vor traumhafter Kulisse in der Schladitzer Bucht

Freiluftyoga ist kein neuer Trend. Vielmehr gehört Freiluftyoga seit den sechziger Jahren als fester Bestandteil als Yogarichtung dazu. Swami Vishnudevananda, einer der Pioniere des Yogas, praktiziert und lehrt diese wunderbare Yogaart.

Warum Freiluftyoga so gut tut

Freiluft-Yoga; Foto: Das Wort “Yoga” bedeutet Einheit und soll Körper und Seele in Einklang bringen. Es stärkt und dehnt die Muskeln, stabilisiert das Nervensystem, schützt das Herz und reguliert den Atem.

Yoga wirkt entspannend auf den Geist, hilft, Stress abzubauen, Gelassenheit zu erlangen und die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen. Yoga im Freien kann diese Wirkungen noch verstärken, denn dabei wird reichlich Sauerstoff aufgenommen, was die Durchblutung fördert und die Sonne regt die Vitamin D Produktion an. Dass körperliche Aktivität an der frischen Luft Energie bringt und die Psyche stärkt ist sogar wissenschaftlich erwiesen.

Probieren Sie Neues aus – Yoga auf dem SUP Board in der Schladitzer Bucht

Freiluftyoga; Foto: Katrin Christel

Freiluft-Yoga; Foto: Bei SUP Yoga in der Schladitzer Bucht werden verschiedenste Asanas (Yogapositionen) stehend, liegend oder sitzend auf dem instabilen Untergrund (dem SUP-Board) durchgeführt.
Dabei wird vor allem die Muskulatur der Körpermitte aktiviert (Beckenboden, Bauch- und Rückenmuskulatur), aber auch die gelenknahe Muskulatur der Beine bzw. Arme gekräftigt.
Asanas, die auf der Yogamatte spielend durchgeführt werden, erhalten somit eine neue Dimension.
Nach einem nicht ganz freiwilligen Abstieg wieder aufs Brett zu gehen, steigert die Motivationsfähigkeit und fördert die Balance. Die Freude, erst leichte und dann herausfordernde Übungen auf dem Board zu meistern stärken das Selbstbewusstsein und schaffen Momente entspannter Zufriedenheit.

Erlebe Yoga auf dem Wasser – Erspüre Leichtigkeit – Erfahre Glück!

An der Schladitzer Bucht in Leipzig können Sie jetzt Yoga am und auf dem Wasser probieren.

Fit für den Sommer

Und da kommt sie wieder auf uns zu – die Jahreszeit in der die Körperlichkeit einen besonderen Stellenwert erhält. Mit steigenden Temperaturen fallen mehr und mehr die Hüllen und spätestens dann fällt es uns ein – wir wollten doch auch unseren Körper auf den Sommer vorbereiten, Ernährungsumstellung und Bewegung sind hier die Schlüsselworte. Wenn da nicht der ständige Kampf mit unserem inneren Schweinehund wäre …

Die Ernährungsumstellung zieht oft eine grundlegende Änderung der Lebensgewohnheiten nach sich, ist doch das Ziel dauerhaft schlanker und gesund zu bleiben. Dabei steht nicht nur das Essen im Vordergrund. Die drei Säulen:
• abwechslungsreiche Mischkost
• körperliche Fitness
• seelische Entspannung

Abwechslungsreiche Mischkost

Welches Ziel verfolgen wir auf dem Weg der Ernährungsumstellung – eine gesunde Lebensweise oder das Gewicht zu reduzieren? Beides muss sehr individuell betrachtet werden, sind doch die Lebensumstände und das Essverhalten der Menschen höchst unterschiedlich. Verbote beim Essen sind der Anfang vom Misserfolg, individuell erstellte Ernährungspläne der Garant für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung. Eine Auswahl von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, eine vollwertige und ausgewogene Kost – sie müssen essen, um abzunehmen. Ein 3-Mahlzeitenrhytmus dient hierbei als Grundlage im Ernährungsalltag.
Zum Abnehmen haben sich kurzfristige Diäten bewährt, die auf Erhöhung der Eiweißzufuhr und die Senkung der Kohlenhydratzufuhr basieren. Aber Achtung! – wie positiv sich auch Diäten auswirken: Sie haben immer mit Verzicht zu tun. Deswegen kommt es im höchsten Maße auf die vorhandene Eigenmotivation an, um den inneren Schweinehund immer wieder zu überwinden.
Letztlich funktioniert aber richtiges Abnehmen nur mit einer langfristigen Ernährungsumstellung und Bewegung. Eigentlich ist die Formel ganz einfach: Die Energiebilanz muss stimmen.

Körperliche Fitness

Als Grundlage für die körperliche Fitness ist eine ausreichend Bewegung wichtig. Das müssen nicht unbedingt anstrengende Sportaktivitäten sein. Hilfreich ist es bereits, die Alltagsbewegung zu steigern: einen Spaziergang einzulegen, bei Bus oder Bahn ein oder zwei Haltestellen früher auszusteigen, Treppen statt Rolltreppen zu benutzen oder in seiner Mittagspause mal um den Block zu laufen.

Der Anfang fällt gar nicht so schwer, wenn Sie eine Sportart wählen, die Sie gerne ausüben: Schwimmen, Langlaufen, Wandern, Radfahren und Yoga sind gute Einstiegssportarten, weil sie die Gelenke weniger belasten. Auch Walking und Nordic Walking (schnelles Gehen mit Stöcken) eignen sich sehr gut. Optimal ist es, Sport- und Bewegungsarten mit unterschiedlichen Bewegungsmustern zu kombinieren. So minimieren Sie das Risiko der Überlastung einzelner Muskelgruppen. Yoga ist hier in seiner Vielfältigkeit und seiner positiven Wirkung auf den gesamten Bewegungsapparat absolut zu empfehlen.

Für welches Training Sie sich auch entscheiden – achten Sie darauf, dass Sie es möglichst im Freien ausüben können. Das hebt die Stimmung zusätzlich! Gesund leben muss nicht anstrengend sein und kann sogar Spaß machen.

Seelische Entspannung

Eigentlich sollte jeder von uns in körperlicher und geistiger Entspannung leben – ein Zustand, der auch als unser Naturzustand oder Geburtsrecht bezeichnet werden kann. Doch das ist einem Großteil der Menschen heute nicht mehr bewusst. Die komplexen Anforderungen unseres hektischen Zeitalters, der Spagat zwischen Berufs- und Familienleben, sorgen bei vielen für einen permanenten Spannungszustand. Daher sind viele Menschen die meiste Zeit – nicht selten sogar im Schlaf – körperlich und geistig angespannt. Vollkommene Entspannung besteht aus drei Teilen: körperliche, geistige und spirituelle Entspannung. Wer die Kunst des richtigen Entspannens beherrscht, besitzt den Schlüssel zu Gesundheit, Vitalität und Seelenfrieden.

Durchhalten – so geht’s leichter

Das gilt natürlich nicht nur für körperliche Bewegung, sondern auch für gesundes Essen und seelischen Ausgleich. Nur wer die Auswirkungen der Lebensumstellung am eigenen Leib erfährt, kann daran Gefallen finden. Sobald eine echte Gewöhnung stattgefunden hat, wird der innere Schweinehund Ihr Freund. Er ist eben ein Gewöhnungstier und hilft ab einem gewissen Stadium sogar, bei der Stange zu bleiben.

Wichtige Tipps für ein gesundes Leben

• Bereiten Sie Ihr Essen möglichst selber aus natürlichen Produkten zu.
• Essen Sie viel frisches Gemüse, Obst nicht im Übermaß!
• Essen Sie mehr Eiweiß aus Fisch, magerem Fleisch, Milchprodukten(Magerquark, Joghurts) oder Soja, je nachdem was Ihnen am besten schmeckt!
• Meiden Sie Fertig- und Light-Produkte sowie Funktional Food!
• Trinken Sie genug Wasser oder ungesüßte Tees! Achten Sie dabei auf Ihr Durstempfinden! Meiden Sie Fruchtsäfte und Softdrinks!
• Alkohol ist in Maßen erlaubt: Frauen sollten täglich nicht mehr als 0,1 Liter, Männer nicht mehr als 0,2 Liter Wein trinken!
• Nehmen Sie sich immer wieder kleine Auszeiten zur seelischen Entspannung – Entschleunigen Sie Ihren Alltag
• Schlafen Sie ausreichend, aber schlafen Sie in nicht zu stark geheizten Räumen!
• Und vor allem: Bewegen Sie sich ausreichend! Empfohlen werden 1 – 2 Stunden täglich.

Bhakti Yoga – wenn das Herz spricht

Ein traditioneller Weg, mit einem offenen Herzen und einer aufrichtiger Entscheidung sich dem Göttlichen zu öffnen – das ist Bhakti Yoga.

Bhakti Yoga stellt den direktesten, zuverlässigsten und erprobtesten Weg des Yoga dar.

Bhakti Yoga ist ein universelles Prinzip, unabhängig von jeglicher Form, ein Kultivieren von reiner Liebe gegenüber Gott, wie auch immer wir ihn definieren.

Über die Liebe

von Swami Sivananda

Lebe in der Liebe. Atme in der Liebe. Singe in der Liebe. Iss in der Liebe. Trinke in der Liebe. Bete in der Liebe. Meditiere in der Liebe. Denke in der Liebe. Bewege dich in der Liebe. Stirb in der Liebe. Reinige deine Gedanken, dein Reden und Tun im Feuer der Liebe. Bade und tauche ein im heiligen Ozean der Liebe. Nimm den Honig der Liebe zu dir und werde zu einer Verkörperung von Liebe.

Fühle, dass dieser Körper ein sich bewegender Tempel Gottes ist. Fühle, dass alle Wesen Abbilder Gottes sind.

Fühle, dass die Welt von Gott erfüllt ist. Fühle, dass die Kraft Gottes durch alle Hände arbeitet, durch alle Augen sieht und durch alle Ohren hört.

Du wirst ein anderer Mensch werden. Du wirst höchsten Frieden und höchste Wonne erfahren.

Kreuzallergien – die doppelte Last

Allergien werden in der Regel durch bestimmte Eiweiße (Proteine) ausgelöst. Diese Proteine sind nicht nur in den Pollen vorhanden, sondern finden sich in sehr ähnlicher Weise auch in Nahrungsmitteln. Es kann zu einer Kreuzallergie kommen, wenn das Immunsystem eines Allergikers Antikörper gegen ein Protein bildet, welches in gleicher Struktur im Pflanzen- und Tierbereich vorkommt. Dabei spielen Kreuzallergien bei der Entstehung einer Nahrungsmittelallergie eine bedeutenden Rolle.

Pollen und Nahrungsmittel

Besonders häufig treten Kreuzallergien auf, wenn neben Pollen auch bestimmte Nahrungsmittel zu allergischen Beschwerden führen. Man spricht dann von pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien. So vertragen z.B. zirka 60% aller Birkenpollenallergiker bestimmte Nahrungsmittel nicht. Beschwerden, wie z.B. Durchfälle, Hautreaktionen, Kribbeln im Mund sind dabei die Folge.

Die häufigsten Kreuzallergien zeigt die Übersicht:

Birkenpollen

Erle, Hasel, Esche, Buche, Eiche, Beifuss, Sellerie, Nüsse (meist Haselnuss), Mandeln, Karotten, Apfel, Birne, Aprikose, Pfirsich, Pflaume, Mirabelle, Zwetschge, Brombeere, Erdbeere, Himbeere, Litschi, Kirsche, Kiwi, Gewürze

Beifußpollen

Birke, Chrysantheme, Traubenkraut (Ragweed), Kamille, Löwenzahn, Sonnenblume, Sellerie, Karotte, Kartoffel, Kiwi, Gurke, Tomate, Melone, Artischocke, Anis, Koriander, Curry, Chili, Estragon, Zimt, Ingwer, Kümmel, Muskatnuss, Paprika, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch, Wermut, Erdnüsse

Gräserpollen

Ruchgras, Lieschgras, Knäuelgras, Ananas, Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, Kräuter, Gewürze, Pfefferminze, rohe Kartoffel, Hülsenfrüchte, Tomaten, Melonen, Kiwi

Getreidepollen

Dinkel, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Reis, Weizen, Weidelgras, Mehl

Nüsse

Roggenmehl, Cashew, Mandeln, Mohn, Pistazien, Sonnenblumensamen, Sesam, Kiwi

Sellerie

Birke, Beifuss, Karotte, Gewürze

Hülsenfrüchte

Erdnuss, Bohne, Linse, Sojabohne, Klee, Luzerne, Lupine, Lakritze, Johannisbrot, Gummi arabicum, Tamarinde

Fisch

Hühnerei

Hühnerei

Ente, Gans, Huhn, Truthahn, Papagei, Seemöwe, Kanarienvogel, Taube, Wellensittich

Kuhmilch

Rinderhaar, Rind-/Kalbfleisch

Schimmelpilz

Penicillin

Hausstaubmilbe

Meeresfrüchte

Latex

Avocado, Banane, Feige, Kartoffel, Passionsfrucht, Sellerie, Kiwi, Kastanie, Tomate, Papaya, Pfirsich, Buchweizenmehl, Beifuss, Traubenkraut, Lieschgras, Ficus benjamina

Mudras – das was Freude bringt

Mudras sind kraftvolle Handgesten, die im Yoga gut eingesetzt werden können für mehr und gezielteren Energiefluss. Ihnen werden gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. Außerdem haben die Fingerhaltungen Einfluss auf Körperenergien und Stimmungen.
Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort Mudra „das was Freude bringt“. So kann man den Yogaunterricht durch diese wunderbaren Handgesten positiv beeinflussen.

Mudras

Anjali Mudra; Foto: Katrin ChristelDas wohl bekannteste ist das Anjali Mudra – die Hände werden vor dem Herzen gefaltet. In Asien ist diese Handgeste in der respektvollen Begegnung weit verbreitet. Sie wird zur Begrüßung und Verabschiedung der Yogapraxis eingesetzt, begleitet mit dem „Namasté“, um das Höchste in sich selbst und allen Anderen zu grüßen. Auch wird es oft im Singen vom Mantras eingesetzt.
Das Anjali Mudra wirkt stressabbauend und zieht die Sinne nach innen.

Aus der Vielzahl der Mudras sollte man sich das für sich selbst am besten geeignete wählen, dieses  wieder und wieder wiederholen und mit Freude die Wirkung in sich aufnehmen.

Schlaraffenland Supermarkt

Lebensmittelherkunft – ist wirklich drin was drauf steht?

Schlaraffenland Supermarkt. Hier gibt es fast alles. Von überall. Das Problem: Woher die Lebensmittel wirklich kommen, bleibt oft ein Geheimnis. Wer sich da auf das Etikett verlässt ist schnell verlassen.

Dabei sind die Verbraucher zumindest bei rohem Rind- und Geflügelfleisch, Obst und Gemüse noch recht gut dran.
Bei Obst und Gemüse ist die Herkunftsangabe – bis auf einige Ausnahmen – vorgeschrieben. Denn Herkunft hat meist etwas mit Qualität zu tun. Nicht selten gibt die Herkunft auch Hinweise auf Auswirkungen auf die Gesundheit – in manchen Ländern werden Pestizide oder haltbare machende Stoffe eingesetzt, die bei uns verboten sind.
Bei Rindfleisch verlangt eine EU-Regelung als Folge der BSE-Krise, dass Geburts-, Aufzucht- und Schlachtort des Rinds angegeben werden. Sobald das Rindfleisch verarbeitet ist (z.B. Hackfleisch oder Wurstwaren) gilt diese Regelung nicht mehr. Auch bei allen anderen Fleischsorten ist die Angabe der Herkunft nicht Pflicht.
Dass Lebensmittelnamen keinen Aufschluss über die Herkunft des Inhaltes zulassen, gilt nicht nur für Marken, sondern auch für die Produkte selbst. So hat das Kasseler nichts mit Kassel zu tun, und vom Harzer Käse stammt allenfalls noch die Rezeptur aus dem Harz.
Selbst Produkte wie die Thüringer Rostbratwurst oder Aachener Printen, die das EU-Logo „geschützte geografische Angaben“ (g.g.A.) tragen, stammen nicht immer ausschließlich aus den genannten Orten oder Regionen. Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel das Mehl in den Aachener Printen müssen nicht zwingend aus dieser Region stammen.

Lebensmittel „Frisch vom Land“

Auch lässt sich der Verbraucher von Aufdrucken wie „Frisch vom Land“ in die Irre führen. Die Annahme, dass diese Aufschrift den Herkunftsort Deutschland zulässt, ist falsch.
Als Verbraucher sollte man sich diesem „Etikettenschwindel“ nicht hilflos aussetzen.
In Supermärkten sollte man mit wachen Augen einkaufen gehen und ruhig einmal nachfragen, wenn die Angabe zum Herkunftsort nicht zu finden ist. In jeder Stadt gibt es Wochenmärkte, wo es Produkte mit Nachweis der Herkunftsorte in großer Auswahl zu kaufen gibt. Hier ist man sich des Einkaufs regionaler Produkte sicher.

Tipp: Eine Landpartie mit dem Besuch eines Bauernhofes ist zum einem ein herrlicher Ausflug zurück zur Natur, zum anderen kann man auf einem Bauernhof die Zusammenhänge der Ernährung kennen zu lernen, begreifen und im direkten Erleben zu neuen Erfahrungen und Ideen anregt werden.

Yoga für einen gesunden Darm

Heute weiß man, dass nicht nur die Ernährung einen wichtigen Einfluss auf einen gesunden Darm hat. Regelmäßige Bewegung ist eine wichtige Hilfe für die Darmgesundheit. Yoga ist hierfür ganz besonders empfehlenswert. Yoga bringt Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht und stärkt sie. Die Wirkungen des Yoga auf den Magen-Darmtrakt sind ganzheitlich und erfolgen über verschiedene Ebenen – den Yogaübungen (Asanas), den Atemübungen und der Tiefenentspannung.

Asanas

Viele Yogaübungen wirken wie eine Massage auf den Bauch. Dadurch werden die Bauchorgane allgemein besser durchblutet und mit Nährstoffen versorgt. Durch die einzelnen Übungen werden die Bauchorgane sanft massiert. Dabei regt zum Beispiel die Übung des Dreiecks die Verdauung an und die Übung der Heuschrecke reguliert allgemein die Darmfunktion.

Atemübungen

Im Yoga gibt es spezielle Atemübungen, um das richtige Atmen zu trainieren. Die meisten Menschen haben verlernt, wie man richtig atmet und atmen zu flach. Unsere Grundatmung ist die Bauch- oder Zwerchfellatmung: Sie verbessert nicht nur die Lungenkapazität, sondern ändert auch ständig und rhythmisch den Druck im Bauchinnenraum. Mit der Einatmung nimmt der Druck zu. Das Zwerchfell drückt dann nach unten und mit der Ausatmung normalisiert sich der Druck wieder. Das Zwerchfell geht in seine Ruheposition zurück. Diese permanente sanfte Bauchmassage über die Atmung gefördert sämtliche Verdauungsprozesse.

Tiefenentspannung

Über die Tiefenentspannung können Sie zum einen systematisch alle Muskeln von Kopf bis Fuß entspannen. Zum anderen stimuliert sie auch das Nervensystem. So wird die Blutzirkulation in den Verdauungsorganen angeregt. Die Folge: Es fließt mehr Blut in den winzig kleinen Darmzotten des Dünndarms. Damit funktioniert nicht nur die Verdauung besser, das Blut kann auch die Nährstoffe besser aufnehmen.