Raja Yoga

Der Raja Yoga ist einer der vier klassischen Wege des Yoga. Der Begriff Raja bedeutet so viel wie König oder Herrscher. Im Raja Yoga wird die Herrschaft über den Geist angestrebt.

Der Begriff Raja Yoga entstammt der Hatha Yoga Pradipika, einer Yogaschrift aus dem 15. Jahrhundert. Dort wurde er verwendet, um den spirituellen  Yoga  (Raja) vom mehr körperlichen Yoga  (Hatha)  abzugrenzen.  Hatha Yoga  wird hier als Stufe auf dem Weg zum Raja Yoga bezeichnet.

Yoga Sutra

Im Yoga Sutra von Patanjali finden wir die Beschreibung und Empfehlungen auf dem Weg des Raja Yoga. Der Ursprung des Yoga Sutra ist unklar, zumal Indiens Geschichtsschreibung nicht so detailliert ist wie die westliche. Vermutlich ist dieser Text etwa zwischen 400 v. Chr. und 200 n. Chr. entstanden. Der Autor Patanjali gilt dabei als der Überlieferer des Wissens des Raja Yogas und hat dies in  196 knappen Versen zusammengefasst.

Der bekannteste Teil des Yoga Sutra bildet das „Ashtanga“ ab, die Acht Glieder des Raja Yoga. Hier wird der Achtgliedrige Pfad beschrieben, ein spiritueller Weg von der Selbsterkenntnis bis hin zur Selbstverwirklichung.

Ashtanga

  1. Yamas
    Der Umgang mit der Umwelt.
  2. Niyamas
    Der Umgang mit mir selbst.
  3. Asana
    Die Körperarbeit.
  4. Pranayama
    Die Arbeit mit dem Atem.
  5. Pratyahara
    Die Aufmerksamkeit nach innen ziehen.
  6. Dharana
    Den Geist auf einen Punkt auszurichten.
  7. Dhyana
    Die Versenkung in den Fluss der Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt.
  8. Samadhi (die Verschmelzung)
    Die Überwindung des Alltagsbewusstseins hinein in eine neue Dimension des Seins.

Swami Sivananda sagt über Raja Yoga:

„Raja Yoga ist der Pfad, der durch Geisteskontrolle und Kontrolle des Selbst zur Vereinigung mit Gott führt. Im Raja Yoga lernen wir, wie wir die Sinne, die Bewegungen des Geistes oder die Gedankenwellen, die vom Geist aufsteigen, kontrollieren können. Wir lernen, wie man Konzentration entwickelt und wie man mit Gott kommuniziert. Im Hatha Yoga geht es um physische Disziplin, während Raja Yoga eine geistige Disziplin ist.“

Die richtige Ernährung im Herbst

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken. Dabei verlockt das kalte Wetter oft zu schwerer fettreicher Küche. Deshalb bleibt gesunde Ernährung mit  Vitaminen und Mineralstoffen leider auf der Strecke.

Aber besonders im Herbst müssen wir auf eine ausreichende Versorgung mit gesund erhaltenden Vitaminen und Mineralstoffen achten, um Erkältungskrankheiten vorzubeugen.

Besonders Vitamin C und Zink sollte auf dem täglichen Speiseplan stehen. Vitamin C steigert die körpereigenen Abwehrkräfte und dient als Zellschutzmittel. Zink unterstützt tatkräftig das Immunsystem.

Lebensmittel für gesunde Ernährung im Herbst

Obst und Gemüse:
Kiwi, Orangen und schwarze Johannisbeeren sind gute Vitamin C Quellen, in Paprika und Weißkohl steckt ebenfalls eine Menge Vitamin C

Ingwer:
wirkt antioxidativ, entgiftend und tötet deshalb Bakterien und Pilz ab

Kürbis:
enthält zahlreiche Vitamine, Spurenelemente und Ballaststoffe und wirkt deswegen verdauungsfördernd und entwässernd

Austern:
Toplieferant für Zink, reich an Vitamin B12 und Vitamin D (Tipp: Austern stehen schlechthin für Anti Aging einerseits und sind andererseits sehr kalorienarm!)

Vollkornbrot:
Lieferant für Zink, Vitamin B, Eisen, Selen und jeder Menge Ballaststoffe

Nüsse:
hervorragender Lieferant für ungesättigte Fettsäure, reich an Vitaminen und Antioxidantien

Knoblauch:
stärkt das Immunsystem und schützt vor Erkältungen

Tee:
enthält Polyphenole, die den Körpern von freien Radikalen reinigen, je nach Sorte enthalten Tees eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen

Außerdem stärkt regelmäßige Bewegung an der frischen Luft den gesamten Körper und sorgt für einen gesunden und starken Körper und Geist.

Kommen Sie gut durch den Herbst!

Hormonyoga – sanfte Hilfe für die Wechseljahre

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen,  sexuelle Unlust – das sind typische Begleiterscheinungen der Wechseljahre.  Ursache ist die nachlassende Hormonproduktion in dieser Lebensphase.  Die Schulmedizin bietet dann eine Ersatztherapie mit weiblichen Hormonen an. Doch die lehnen viele Frauen aufgrund der Nebenwirkungen ab. Eine Alternative ist das neue Hormonyoga.

Hintergrund: Entwickelt hat das Hormonyoga die heute 81-jährige Brasilianerin Dinah Rodrigues. Mit Mitte 60 hat sie ein Programm entwickelt, das Elemente aus den verschiedensten Yoga-Richtungen vereint. Gemeinsam ist den Übungen, dass sie gezielt auf die Eierstöcke, die Schilddrüse, die Hirnanhangdrüse und die Nebennieren wirken. Das bringt die körpereigene Hormonproduktion wieder in Schwung. Man fühlt sich vitaler, Beschwerden der Wechseljahre lassen deutlich nach. Natürlich nur, wenn man regelmäßig trainiert!

Dass das Programm wirkt, hat Frau Rodrigues in einer Studie überprüft. Bei den teilnehmenden Frauen stieg der Östrogenspiegel nach vier Monaten im Schnitt um 254 Prozent.

Die Atmung: Ungewöhnlich am Hormonyoga ist die schnelle, geräuschvolle Blasebalgatmung. Der Bauchnabel bewegt sich dabei beim Einatmen nach außen. Beim Ausatmen wird die Luft kraftvoll durch die Nase ausgestoßen und gleichzeitig der Nabel nach innen gezogen. Diese Art der Atmung massiert die inneren Organe und aktiviert sie. Die Übungen werden dadurch noch wirksamer.

Das Training: Ideal ist es, die Übungen täglich an einem ruhigen, gut gelüfteten Ort durchzuführen. Als Unterlage braucht man dabei eine Decke oder Matte. Man trägt bequeme, dehnbare Kleidung. Die Füße sind nackt.

Mudras für die Wechseljahre schenken Ruhe und Energie

Außerdem gibt es neben Yoga-Übungen auch sogenannte Mudras. Diese Fingerübungen lenken unsere Energie und werden allein oder auch in Verbindung mit Meditation oder Yoga eingesetzt. Die nachfolgend vorgestellten Übungen sind leicht durchzuführen und können deshalb jederzeit im Alltag eingesetzt werden.

„Lebens-Mudra“ für Stärkung und Balance

Hände: links, rechts oder beide

Ausführung: Daumen, Ring- und Kleinfinger zusammenbringen. Die übrigen Finger bleiben gestreckt.

Übungszeit: 3 x täglich 10 Minuten. Zwischen den einzelnen Übungen mindestens 4 Minuten Pause machen.

Atem und Gleichgewichtssinn

Hände: rechts und links

Ausführung: Linke Hand Daumen und Zeigefinger zusammenbringen. Rechte Hand Daumenkuppe und 2. Mittelfingerglied daumenseitig zusammenbringen.

Übungszeit: Mindestens 5 x täglich 4 Minuten üben. Zwischen den einzelnen Übungen 2 Minuten Pause machen.

Innere Unruhe in den Wechseljahren

Hände: links oder rechts oder beide

Ausführung: Zeigefinger auf den Daumenballen, Mittel- und Ringfinger auf den Daumen, der kleine Finger bleibt gestreckt.

Übungszeit: Mindestens 7 x täglich 3 Minuten üben. Zwischen den Übungen 1 Minute Pause machen.

Verbesserung der Konzentration

Hände: rechts und links

Ausführung: Linke Hand Daumen und Kleinfinger zusammenbringen, rechte Hand Daumenkuppe und 2. Zeigefingerglied daumenseitig zusammenbringen.

Übungszeit: Mindestens 5 x täglich 3 Minuten üben. Zwischen den Übungen 4 Minuten Pause machen.

Buch-Tipp für die Wechseljahre

Die von Autorin Dinah Rodrigues entwickelten Yoga-Übungen zur hormonellen Balance in den Wechseljahren finden Sie in ihrem Buch:

Hormon-Yoga: Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren

Ein Hoch auf saisonale Lebensmittel

Sommer und Herbst

Der Sommer und Herbst bietet in Deutschland ein Paradies an heimischen Früchten und Gemüsesorten. Gehen wir durch Wald, Wiesen und Auen. Da können wir sie entdecken:

  • die Apfelbäume tragen reiche Früchte
  • die Brombeer- und Heidelbeersträucher tragen ihre dunklen leckeren Früchte
  • die Holundersträucher stehen in voller Blüte
  • der Duft nach Pilzen im Wald lässt die Vorfreude auf Pilze sammeln entstehen

Der eigene Garten

Aber auch in den heimischen Gärten wird fleißig geerntet. Selbst gezogene Tomaten, Gurken, Zucchini lassen die Gaumenfreude höher schlagen.
Heimische Obst- und Gemüsesorten zeichnen sich besonders durch einen intensiven Geschmack und ein tolles Aroma aus, da sie ausreichend Luft und Sonne bekommen. So können die Pflanzen in Ruhe ihren vollen Geschmack entfalten. Außerdem zeichnen sich auch die heimischen Obst- und Gemüsesorten durch einen ordentlichen Nährstoffgehalt aus. Im Gegensatz zu weit gereisten Obst und Gemüse werden sie erst geerntet, wenn der Reifeprozess abgeschlossen ist.

Umweltbewusst

Wer sich entscheidet heimische Erzeugnisse zu kaufen tut Gutes für die Umwelt, da hier weite Transportwege und Verpackungsmaterialien fast wegfallen.
Und nicht zuletzt freut sich der Geldbeutel, bekommt man doch qualitativ hochwertige Ware für einen guten Preis.

Saison Lebensmittel

Um Ihnen einen guten Überblick über saisonale Lebensmittel zu verschaffen, nutzen Sie doch bitte den Saisonkalender (PDF) Obst und Gemüse der Zeitschrift „Brigitte“.

Viel Spaß beim Entdecken, frei nach Goethe:

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!

Paleo Ernährung

Die Paläo Diät oder auch Steinzeiternährung beschreibt ein einfaches und seit hunderttausenden von Jahren bewährtes Konzept. Im Vordergrund steht die Qualität, nicht die Quantität der Lebensmittel. So orientiert sich die Paläo Diät (oder Paleo Diät) an der Ernährung unserer Jäger-und-Sammler-Vorfahren. Auf den Tisch kommen Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Obst und Nüsse.  Diese Art von Ernährung soll schlank und leistungsfähig machen und den Menschen überdurchschnittlich gesund erhalten.

Verzichtet wird hingegen auf die meisten verarbeiteten Lebensmittel, die erst nach der Einführung von Ackerbau und Viehzucht, also vor etwa 10.000 Jahren, verfügbar waren, wie Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Zucker.

Wer sich nach Paläo ernährt, nimmt echte und frische Lebensmittel zu sich und verzichtet auf alle künstlichen und industriell verarbeiteten Lebensmittel und Inhaltsstoffe.

Es lohnt sich, einmal diese Ernährungsweise zu probieren. Rezepte (z.B. auf brigitte.de) finden sich vielfach im Internet.

Finden Sie Ihre eigene Ernährungsweise….erlaubt ist was gefällt…essen Sie nach Ihrem eigenen Instinkt. Guten Appetit.

Freiluftyoga: Asanas vor traumhafter Kulisse in der Schladitzer Bucht

Freiluftyoga ist kein neuer Trend. Vielmehr gehört Freiluftyoga seit den sechziger Jahren als fester Bestandteil als Yogarichtung dazu. Swami Vishnudevananda, einer der Pioniere des Yogas, praktiziert und lehrt diese wunderbare Yogaart.

Warum Freiluftyoga so gut tut

Freiluft-Yoga; Foto: Das Wort “Yoga” bedeutet Einheit und soll Körper und Seele in Einklang bringen. Es stärkt und dehnt die Muskeln, stabilisiert das Nervensystem, schützt das Herz und reguliert den Atem.

Yoga wirkt entspannend auf den Geist, hilft, Stress abzubauen, Gelassenheit zu erlangen und die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen. Yoga im Freien kann diese Wirkungen noch verstärken, denn dabei wird reichlich Sauerstoff aufgenommen, was die Durchblutung fördert und die Sonne regt die Vitamin D Produktion an. Dass körperliche Aktivität an der frischen Luft Energie bringt und die Psyche stärkt ist sogar wissenschaftlich erwiesen.

Probieren Sie Neues aus – Yoga auf dem SUP Board in der Schladitzer Bucht

Freiluftyoga; Foto: Katrin Christel

Freiluft-Yoga; Foto: Bei SUP Yoga in der Schladitzer Bucht werden verschiedenste Asanas (Yogapositionen) stehend, liegend oder sitzend auf dem instabilen Untergrund (dem SUP-Board) durchgeführt.
Dabei wird vor allem die Muskulatur der Körpermitte aktiviert (Beckenboden, Bauch- und Rückenmuskulatur), aber auch die gelenknahe Muskulatur der Beine bzw. Arme gekräftigt.
Asanas, die auf der Yogamatte spielend durchgeführt werden, erhalten somit eine neue Dimension.
Nach einem nicht ganz freiwilligen Abstieg wieder aufs Brett zu gehen, steigert die Motivationsfähigkeit und fördert die Balance. Die Freude, erst leichte und dann herausfordernde Übungen auf dem Board zu meistern stärken das Selbstbewusstsein und schaffen Momente entspannter Zufriedenheit.

Erlebe Yoga auf dem Wasser – Erspüre Leichtigkeit – Erfahre Glück!

An der Schladitzer Bucht in Leipzig können Sie jetzt Yoga am und auf dem Wasser probieren.

Bhakti Yoga – wenn das Herz spricht

Ein traditioneller Weg, mit einem offenen Herzen und einer aufrichtiger Entscheidung sich dem Göttlichen zu öffnen – das ist Bhakti Yoga.

Bhakti Yoga stellt den direktesten, zuverlässigsten und erprobtesten Weg des Yoga dar.

Bhakti Yoga ist ein universelles Prinzip, unabhängig von jeglicher Form, ein Kultivieren von reiner Liebe gegenüber Gott, wie auch immer wir ihn definieren.

Über die Liebe

von Swami Sivananda

Lebe in der Liebe. Atme in der Liebe. Singe in der Liebe. Iss in der Liebe. Trinke in der Liebe. Bete in der Liebe. Meditiere in der Liebe. Denke in der Liebe. Bewege dich in der Liebe. Stirb in der Liebe. Reinige deine Gedanken, dein Reden und Tun im Feuer der Liebe. Bade und tauche ein im heiligen Ozean der Liebe. Nimm den Honig der Liebe zu dir und werde zu einer Verkörperung von Liebe.

Fühle, dass dieser Körper ein sich bewegender Tempel Gottes ist. Fühle, dass alle Wesen Abbilder Gottes sind.

Fühle, dass die Welt von Gott erfüllt ist. Fühle, dass die Kraft Gottes durch alle Hände arbeitet, durch alle Augen sieht und durch alle Ohren hört.

Du wirst ein anderer Mensch werden. Du wirst höchsten Frieden und höchste Wonne erfahren.

Kreuzallergien – die doppelte Last

Allergien werden in der Regel durch bestimmte Eiweiße (Proteine) ausgelöst. Diese Proteine sind nicht nur in den Pollen vorhanden, sondern finden sich in sehr ähnlicher Weise auch in Nahrungsmitteln. Es kann zu einer Kreuzallergie kommen, wenn das Immunsystem eines Allergikers Antikörper gegen ein Protein bildet, welches in gleicher Struktur im Pflanzen- und Tierbereich vorkommt. Dabei spielen Kreuzallergien bei der Entstehung einer Nahrungsmittelallergie eine bedeutenden Rolle.

Pollen und Nahrungsmittel

Besonders häufig treten Kreuzallergien auf, wenn neben Pollen auch bestimmte Nahrungsmittel zu allergischen Beschwerden führen. Man spricht dann von pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien. So vertragen z.B. zirka 60% aller Birkenpollenallergiker bestimmte Nahrungsmittel nicht. Beschwerden, wie z.B. Durchfälle, Hautreaktionen, Kribbeln im Mund sind dabei die Folge.

Die häufigsten Kreuzallergien zeigt die Übersicht:

Birkenpollen

Erle, Hasel, Esche, Buche, Eiche, Beifuss, Sellerie, Nüsse (meist Haselnuss), Mandeln, Karotten, Apfel, Birne, Aprikose, Pfirsich, Pflaume, Mirabelle, Zwetschge, Brombeere, Erdbeere, Himbeere, Litschi, Kirsche, Kiwi, Gewürze

Beifußpollen

Birke, Chrysantheme, Traubenkraut (Ragweed), Kamille, Löwenzahn, Sonnenblume, Sellerie, Karotte, Kartoffel, Kiwi, Gurke, Tomate, Melone, Artischocke, Anis, Koriander, Curry, Chili, Estragon, Zimt, Ingwer, Kümmel, Muskatnuss, Paprika, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch, Wermut, Erdnüsse

Gräserpollen

Ruchgras, Lieschgras, Knäuelgras, Ananas, Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, Kräuter, Gewürze, Pfefferminze, rohe Kartoffel, Hülsenfrüchte, Tomaten, Melonen, Kiwi

Getreidepollen

Dinkel, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Reis, Weizen, Weidelgras, Mehl

Nüsse

Roggenmehl, Cashew, Mandeln, Mohn, Pistazien, Sonnenblumensamen, Sesam, Kiwi

Sellerie

Birke, Beifuss, Karotte, Gewürze

Hülsenfrüchte

Erdnuss, Bohne, Linse, Sojabohne, Klee, Luzerne, Lupine, Lakritze, Johannisbrot, Gummi arabicum, Tamarinde

Fisch

Hühnerei

Hühnerei

Ente, Gans, Huhn, Truthahn, Papagei, Seemöwe, Kanarienvogel, Taube, Wellensittich

Kuhmilch

Rinderhaar, Rind-/Kalbfleisch

Schimmelpilz

Penicillin

Hausstaubmilbe

Meeresfrüchte

Latex

Avocado, Banane, Feige, Kartoffel, Passionsfrucht, Sellerie, Kiwi, Kastanie, Tomate, Papaya, Pfirsich, Buchweizenmehl, Beifuss, Traubenkraut, Lieschgras, Ficus benjamina

Mudras – das was Freude bringt

Mudras sind kraftvolle Handgesten, die im Yoga gut eingesetzt werden können. Sie dienen größerem und gezielterem Energiefluss. Ihnen werden gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. Außerdem haben die Fingerhaltungen Einfluss auf Körperenergien und Stimmungen.
Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort Mudra „das was Freude bringt“. So kann man den Yogaunterricht durch diese wunderbaren Handgesten positiv beeinflussen.

Mudras

Handgesten oder Mudras: das Anjali Mudra; Foto: Katrin ChristelDas wohl bekannteste ist das Anjali Mudra – die Hände werden vor dem Herzen gefaltet. In Asien ist diese Handgeste in der respektvollen Begegnung weit verbreitet. Sie wird zur Begrüßung und Verabschiedung der Yogapraxis eingesetzt, begleitet mit dem „Namasté“. Man grüßt damit das Höchste in sich selbst und allen Anderen. Auch wird es oft im Singen vom Mantras eingesetzt.
Das Anjali Mudra wirkt stressabbauend und zieht die Sinne nach innen.

Aus der Vielzahl der Mudras sollte man sich das für sich selbst am besten geeignete wählen. Man sollte es wieder und wieder wiederholen und mit Freude die Wirkung in sich aufnehmen.

Schlaraffenland Supermarkt

Lebensmittelherkunft – ist wirklich drin was drauf steht?

Schlaraffenland Supermarkt. Hier gibt es fast alles. Von überall. Das Problem: Woher die Lebensmittel wirklich kommen, bleibt oft ein Geheimnis. Wer sich da auf das Etikett verlässt ist schnell verlassen.

Dabei sind die Verbraucher zumindest bei rohem Rind- und Geflügelfleisch, Obst und Gemüse noch recht gut dran.
Bei Obst und Gemüse ist die Herkunftsangabe – bis auf einige Ausnahmen – vorgeschrieben. Denn Herkunft hat meist etwas mit Qualität zu tun. Nicht selten gibt die Herkunft auch Hinweise auf Auswirkungen auf die Gesundheit – in manchen Ländern werden Pestizide oder haltbare machende Stoffe eingesetzt, die bei uns verboten sind.
Bei Rindfleisch verlangt eine EU-Regelung als Folge der BSE-Krise, dass Geburts-, Aufzucht- und Schlachtort des Rinds angegeben werden. Sobald das Rindfleisch verarbeitet ist (z.B. Hackfleisch oder Wurstwaren) gilt diese Regelung nicht mehr. Auch bei allen anderen Fleischsorten ist die Angabe der Herkunft nicht Pflicht.
Dass Lebensmittelnamen keinen Aufschluss über die Herkunft des Inhaltes zulassen, gilt nicht nur für Marken, sondern auch für die Produkte selbst. So hat das Kasseler nichts mit Kassel zu tun, und vom Harzer Käse stammt allenfalls noch die Rezeptur aus dem Harz.
Selbst Produkte wie die Thüringer Rostbratwurst oder Aachener Printen, die das EU-Logo „geschützte geografische Angaben“ (g.g.A.) tragen, stammen nicht immer ausschließlich aus den genannten Orten oder Regionen. Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel das Mehl in den Aachener Printen müssen nicht zwingend aus dieser Region stammen.

Lebensmittel „Frisch vom Land“

Auch lässt sich der Verbraucher von Aufdrucken wie „Frisch vom Land“ in die Irre führen. Die Annahme, dass diese Aufschrift den Herkunftsort Deutschland zulässt, ist falsch.
Als Verbraucher sollte man sich diesem „Etikettenschwindel“ nicht hilflos aussetzen.
In Supermärkten sollte man mit wachen Augen einkaufen gehen und ruhig einmal nachfragen, wenn die Angabe zum Herkunftsort nicht zu finden ist. In jeder Stadt gibt es Wochenmärkte, wo es Produkte mit Nachweis der Herkunftsorte in großer Auswahl zu kaufen gibt. Hier ist man sich des Einkaufs regionaler Produkte sicher.

Tipp: Eine Landpartie mit dem Besuch eines Bauernhofes ist zum einem ein herrlicher Ausflug zurück zur Natur, zum anderen kann man auf einem Bauernhof die Zusammenhänge der Ernährung kennen zu lernen, begreifen und im direkten Erleben zu neuen Erfahrungen und Ideen anregt werden.