Paleo Ernährung

Die Paläo Diät oder auch Steinzeiternährung beschreibt ein einfaches und seit hunderttausenden von Jahren bewährtes Konzept. Im Vordergrund steht die Qualität, nicht die Quantität der Lebensmittel. So orientiert sich die Paläo Diät (oder Paleo Diät) an der Ernährung unserer Jäger-und-Sammler-Vorfahren. Auf den Tisch kommen Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Obst und Nüsse.  Diese Art von Ernährung soll schlank und leistungsfähig machen und den Menschen überdurchschnittlich gesund erhalten.

Verzichtet wird hingegen auf die meisten verarbeiteten Lebensmittel, die erst nach der Einführung von Ackerbau und Viehzucht, also vor etwa 10.000 Jahren, verfügbar waren, wie Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Zucker.

Wer sich nach Paläo ernährt, nimmt echte und frische Lebensmittel zu sich und verzichtet auf alle künstlichen und industriell verarbeiteten Lebensmittel und Inhaltsstoffe.

Es lohnt sich, einmal diese Ernährungsweise zu probieren. Rezepte (z.B. auf brigitte.de) finden sich vielfach im Internet.

Finden Sie Ihre eigene Ernährungsweise….erlaubt ist was gefällt…essen Sie nach Ihrem eigenen Instinkt. Guten Appetit.

Fit für den Sommer

Und da kommt sie wieder auf uns zu – die Jahreszeit in der die Körperlichkeit einen besonderen Stellenwert erhält. Mit steigenden Temperaturen fallen mehr und mehr die Hüllen und spätestens dann fällt es uns ein – wir wollten doch auch unseren Körper auf den Sommer vorbereiten, Ernährungsumstellung und Bewegung sind hier die Schlüsselworte. Wenn da nicht der ständige Kampf mit unserem inneren Schweinehund wäre …

Die Ernährungsumstellung zieht oft eine grundlegende Änderung der Lebensgewohnheiten nach sich, ist doch das Ziel dauerhaft schlanker und gesund zu bleiben. Dabei steht nicht nur das Essen im Vordergrund. Die drei Säulen:
• abwechslungsreiche Mischkost
• körperliche Fitness
• seelische Entspannung

Abwechslungsreiche Mischkost

Welches Ziel verfolgen wir auf dem Weg der Ernährungsumstellung – eine gesunde Lebensweise oder das Gewicht zu reduzieren? Beides muss sehr individuell betrachtet werden, sind doch die Lebensumstände und das Essverhalten der Menschen höchst unterschiedlich. Verbote beim Essen sind der Anfang vom Misserfolg, individuell erstellte Ernährungspläne der Garant für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung. Eine Auswahl von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, eine vollwertige und ausgewogene Kost – sie müssen essen, um abzunehmen. Ein 3-Mahlzeitenrhytmus dient hierbei als Grundlage im Ernährungsalltag.
Zum Abnehmen haben sich kurzfristige Diäten bewährt, die auf Erhöhung der Eiweißzufuhr und die Senkung der Kohlenhydratzufuhr basieren. Aber Achtung! – wie positiv sich auch Diäten auswirken: Sie haben immer mit Verzicht zu tun. Deswegen kommt es im höchsten Maße auf die vorhandene Eigenmotivation an, um den inneren Schweinehund immer wieder zu überwinden.
Letztlich funktioniert aber richtiges Abnehmen nur mit einer langfristigen Ernährungsumstellung und Bewegung. Eigentlich ist die Formel ganz einfach: Die Energiebilanz muss stimmen.

Körperliche Fitness

Als Grundlage für die körperliche Fitness ist eine ausreichend Bewegung wichtig. Das müssen nicht unbedingt anstrengende Sportaktivitäten sein. Hilfreich ist es bereits, die Alltagsbewegung zu steigern: einen Spaziergang einzulegen, bei Bus oder Bahn ein oder zwei Haltestellen früher auszusteigen, Treppen statt Rolltreppen zu benutzen oder in seiner Mittagspause mal um den Block zu laufen.

Der Anfang fällt gar nicht so schwer, wenn Sie eine Sportart wählen, die Sie gerne ausüben: Schwimmen, Langlaufen, Wandern, Radfahren und Yoga sind gute Einstiegssportarten, weil sie die Gelenke weniger belasten. Auch Walking und Nordic Walking (schnelles Gehen mit Stöcken) eignen sich sehr gut. Optimal ist es, Sport- und Bewegungsarten mit unterschiedlichen Bewegungsmustern zu kombinieren. So minimieren Sie das Risiko der Überlastung einzelner Muskelgruppen. Yoga ist hier in seiner Vielfältigkeit und seiner positiven Wirkung auf den gesamten Bewegungsapparat absolut zu empfehlen.

Für welches Training Sie sich auch entscheiden – achten Sie darauf, dass Sie es möglichst im Freien ausüben können. Das hebt die Stimmung zusätzlich! Gesund leben muss nicht anstrengend sein und kann sogar Spaß machen.

Seelische Entspannung

Eigentlich sollte jeder von uns in körperlicher und geistiger Entspannung leben – ein Zustand, der auch als unser Naturzustand oder Geburtsrecht bezeichnet werden kann. Doch das ist einem Großteil der Menschen heute nicht mehr bewusst. Die komplexen Anforderungen unseres hektischen Zeitalters, der Spagat zwischen Berufs- und Familienleben, sorgen bei vielen für einen permanenten Spannungszustand. Daher sind viele Menschen die meiste Zeit – nicht selten sogar im Schlaf – körperlich und geistig angespannt. Vollkommene Entspannung besteht aus drei Teilen: körperliche, geistige und spirituelle Entspannung. Wer die Kunst des richtigen Entspannens beherrscht, besitzt den Schlüssel zu Gesundheit, Vitalität und Seelenfrieden.

Durchhalten – so geht’s leichter

Das gilt natürlich nicht nur für körperliche Bewegung, sondern auch für gesundes Essen und seelischen Ausgleich. Nur wer die Auswirkungen der Lebensumstellung am eigenen Leib erfährt, kann daran Gefallen finden. Sobald eine echte Gewöhnung stattgefunden hat, wird der innere Schweinehund Ihr Freund. Er ist eben ein Gewöhnungstier und hilft ab einem gewissen Stadium sogar, bei der Stange zu bleiben.

Wichtige Tipps für ein gesundes Leben

• Bereiten Sie Ihr Essen möglichst selber aus natürlichen Produkten zu.
• Essen Sie viel frisches Gemüse, Obst nicht im Übermaß!
• Essen Sie mehr Eiweiß aus Fisch, magerem Fleisch, Milchprodukten(Magerquark, Joghurts) oder Soja, je nachdem was Ihnen am besten schmeckt!
• Meiden Sie Fertig- und Light-Produkte sowie Funktional Food!
• Trinken Sie genug Wasser oder ungesüßte Tees! Achten Sie dabei auf Ihr Durstempfinden! Meiden Sie Fruchtsäfte und Softdrinks!
• Alkohol ist in Maßen erlaubt: Frauen sollten täglich nicht mehr als 0,1 Liter, Männer nicht mehr als 0,2 Liter Wein trinken!
• Nehmen Sie sich immer wieder kleine Auszeiten zur seelischen Entspannung – Entschleunigen Sie Ihren Alltag
• Schlafen Sie ausreichend, aber schlafen Sie in nicht zu stark geheizten Räumen!
• Und vor allem: Bewegen Sie sich ausreichend! Empfohlen werden 1 – 2 Stunden täglich.

Kreuzallergien – die doppelte Last

Allergien werden in der Regel durch bestimmte Eiweiße (Proteine) ausgelöst. Diese Proteine sind nicht nur in den Pollen vorhanden, sondern finden sich in sehr ähnlicher Weise auch in Nahrungsmitteln. Es kann zu einer Kreuzallergie kommen, wenn das Immunsystem eines Allergikers Antikörper gegen ein Protein bildet, welches in gleicher Struktur im Pflanzen- und Tierbereich vorkommt. Dabei spielen Kreuzallergien bei der Entstehung einer Nahrungsmittelallergie eine bedeutenden Rolle.

Pollen und Nahrungsmittel

Besonders häufig treten Kreuzallergien auf, wenn neben Pollen auch bestimmte Nahrungsmittel zu allergischen Beschwerden führen. Man spricht dann von pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien. So vertragen z.B. zirka 60% aller Birkenpollenallergiker bestimmte Nahrungsmittel nicht. Beschwerden, wie z.B. Durchfälle, Hautreaktionen, Kribbeln im Mund sind dabei die Folge.

Die häufigsten Kreuzallergien zeigt die Übersicht:

Birkenpollen

Erle, Hasel, Esche, Buche, Eiche, Beifuss, Sellerie, Nüsse (meist Haselnuss), Mandeln, Karotten, Apfel, Birne, Aprikose, Pfirsich, Pflaume, Mirabelle, Zwetschge, Brombeere, Erdbeere, Himbeere, Litschi, Kirsche, Kiwi, Gewürze

Beifußpollen

Birke, Chrysantheme, Traubenkraut (Ragweed), Kamille, Löwenzahn, Sonnenblume, Sellerie, Karotte, Kartoffel, Kiwi, Gurke, Tomate, Melone, Artischocke, Anis, Koriander, Curry, Chili, Estragon, Zimt, Ingwer, Kümmel, Muskatnuss, Paprika, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch, Wermut, Erdnüsse

Gräserpollen

Ruchgras, Lieschgras, Knäuelgras, Ananas, Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, Kräuter, Gewürze, Pfefferminze, rohe Kartoffel, Hülsenfrüchte, Tomaten, Melonen, Kiwi

Getreidepollen

Dinkel, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Reis, Weizen, Weidelgras, Mehl

Nüsse

Roggenmehl, Cashew, Mandeln, Mohn, Pistazien, Sonnenblumensamen, Sesam, Kiwi

Sellerie

Birke, Beifuss, Karotte, Gewürze

Hülsenfrüchte

Erdnuss, Bohne, Linse, Sojabohne, Klee, Luzerne, Lupine, Lakritze, Johannisbrot, Gummi arabicum, Tamarinde

Fisch

Hühnerei

Hühnerei

Ente, Gans, Huhn, Truthahn, Papagei, Seemöwe, Kanarienvogel, Taube, Wellensittich

Kuhmilch

Rinderhaar, Rind-/Kalbfleisch

Schimmelpilz

Penicillin

Hausstaubmilbe

Meeresfrüchte

Latex

Avocado, Banane, Feige, Kartoffel, Passionsfrucht, Sellerie, Kiwi, Kastanie, Tomate, Papaya, Pfirsich, Buchweizenmehl, Beifuss, Traubenkraut, Lieschgras, Ficus benjamina

Fit in den Frühling

Frühling verheißt Aufbruch! Schon in Goethes Osterspaziergang putzte sich die bunte Menge für die Begegnung mit der Sonne und den Mitmenschen heraus. Wenn alles um einen herum grünt und blüht, die Vögel zwitschern und das Licht den Kampf mit der Dunkelheit gewonnen hat, möchte man sich selbst auch von der besten Seite zeigen – heute wie vor 200 Jahren.
Der Frühling ist eine wunderbare Zeit, um den Ballast des Winters abzuwerfen und fit und gesund für das Sommerhalbjahr zu werden. Um die Figur in Form zu bringen oder zu halten ist diese Jahreszeit ideal.

Man weiß heute, dass es mit den richtigen Lebensmitteln einfacher ist abzunehmen. Studienergebnisse zeigen – mit einem hohen Eiweißanteil und wenigen Kohlenhydraten kann man kurzfristig effektiv Fett abbauen. Und dies bei guter Laune. Der Langzeiterfolg wird unterstützt, denn Eiweiß sättigt und schützt die wertvollen Muskeln. Ein Erhalt der Muskelmasse ist wichtig, denn ohne Muskeln findet keine Fettverbrennung statt. Die vorübergehende Kohlenhydratreduktion verhindert Heißhunger und maximiert den Fettstoffwechsel.

Praktisch heißt dies:

Bevor Sie Ihre Abnehmphase beginnen, bereiten Sie sich gut darauf vor – legen Sie sich einen Zeitplan fest, in der Sie die Ernährungsumstellung durchführen wollen. Eine Dauer von 2 bis 4 Wochen ist empfehlenswert. Außerdem sollten Sie in diesem Zeitraum für ausreichende Bewegung, besonders an der frischen Luft, sorgen. Freuen Sie sich auf diese Zeit!

Beginnen Sie den Tag mit einem leichten Frühstück, z.B. Müsli mit frischem Obst, Joghurt oder Quark. Nach 4 bis 6 Stunden essen Sie eine gut ausgewogene Mischkostmahlzeit, achten Sie darauf, nicht zu viele Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Am Abend verzichten Sie dann auf die Kohlenhydrate und essen eine Eiweißmahlzeit – Salat und Gemüse, Eier, Käse, Fisch, fettarmes Fleisch, Sojaprodukte stehen nun auf Ihrem Speiseplan. Sorgen Sie unbedingt für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr – 2 Liter zuckerfreie Getränke sollten Sie täglich zu sich nehmen. Tipp: Kräuter-Mischungen als Tee oder Kaltgetränk bringen Abwechslung und unterstützen Sie beim Fettabbau.

Ansonsten gilt im Frühling: Alle Sinne auf Empfang. Genießen Sie die ersten duftenden Blumen, frisches Saison-Obst, wärmende Sonnenstrahlen und den Anblick der ersten hellgrünen Blätter an den Bäumen.

Schlaraffenland Supermarkt

Lebensmittelherkunft – ist wirklich drin was drauf steht?

Schlaraffenland Supermarkt. Hier gibt es fast alles. Von überall. Das Problem: Woher die Lebensmittel wirklich kommen, bleibt oft ein Geheimnis. Wer sich da auf das Etikett verlässt ist schnell verlassen.

Dabei sind die Verbraucher zumindest bei rohem Rind- und Geflügelfleisch, Obst und Gemüse noch recht gut dran.
Bei Obst und Gemüse ist die Herkunftsangabe – bis auf einige Ausnahmen – vorgeschrieben. Denn Herkunft hat meist etwas mit Qualität zu tun. Nicht selten gibt die Herkunft auch Hinweise auf Auswirkungen auf die Gesundheit – in manchen Ländern werden Pestizide oder haltbare machende Stoffe eingesetzt, die bei uns verboten sind.
Bei Rindfleisch verlangt eine EU-Regelung als Folge der BSE-Krise, dass Geburts-, Aufzucht- und Schlachtort des Rinds angegeben werden. Sobald das Rindfleisch verarbeitet ist (z.B. Hackfleisch oder Wurstwaren) gilt diese Regelung nicht mehr. Auch bei allen anderen Fleischsorten ist die Angabe der Herkunft nicht Pflicht.
Dass Lebensmittelnamen keinen Aufschluss über die Herkunft des Inhaltes zulassen, gilt nicht nur für Marken, sondern auch für die Produkte selbst. So hat das Kasseler nichts mit Kassel zu tun, und vom Harzer Käse stammt allenfalls noch die Rezeptur aus dem Harz.
Selbst Produkte wie die Thüringer Rostbratwurst oder Aachener Printen, die das EU-Logo „geschützte geografische Angaben“ (g.g.A.) tragen, stammen nicht immer ausschließlich aus den genannten Orten oder Regionen. Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel das Mehl in den Aachener Printen müssen nicht zwingend aus dieser Region stammen.

Lebensmittel „Frisch vom Land“

Auch lässt sich der Verbraucher von Aufdrucken wie „Frisch vom Land“ in die Irre führen. Die Annahme, dass diese Aufschrift den Herkunftsort Deutschland zulässt, ist falsch.
Als Verbraucher sollte man sich diesem „Etikettenschwindel“ nicht hilflos aussetzen.
In Supermärkten sollte man mit wachen Augen einkaufen gehen und ruhig einmal nachfragen, wenn die Angabe zum Herkunftsort nicht zu finden ist. In jeder Stadt gibt es Wochenmärkte, wo es Produkte mit Nachweis der Herkunftsorte in großer Auswahl zu kaufen gibt. Hier ist man sich des Einkaufs regionaler Produkte sicher.

Tipp: Eine Landpartie mit dem Besuch eines Bauernhofes ist zum einem ein herrlicher Ausflug zurück zur Natur, zum anderen kann man auf einem Bauernhof die Zusammenhänge der Ernährung kennen zu lernen, begreifen und im direkten Erleben zu neuen Erfahrungen und Ideen anregt werden.

Fasten

Fasten hat unterschiedliche Zielsetzungen

Unter „Fasten“ versteht man eine selbst gewählte völlige oder teilweise Enthaltung von Speisen, Getränken und Genussmitteln über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Solche Fastenperioden werden entweder religiös oder gesundheitsfördernd begründet. Viele Menschen fasten auch, um das ein oder andere Kilogramm Gewicht zu verlieren. Die Zeit zwischen Fasching und Ostern soll die Menschen anleiten, sich auf das eigene Leben und seine Mitmenschen zu konzentrieren – die Seele von Lastern wie Völlerei und Konsum zu reinigen. Heilfasten zur Stärkung der Gesundheit wird biologisch dadurch legitimiert, dass es den Körper von Giftstoffen reinigt und ihn in seiner Immunabwehr unterstützt. Natürlich dient der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel auch dem Streben nach einer schlanken Figur.

Kann jeder fasten?

Grundsätzlich kann jeder gesunde Mensch fasten. Es gibt jedoch einige Einschränkungen: Kinder oder ältere Menschen sollten vom Fasten absehen, da sie die Belastung der fehlenden Nährstoffe weit weniger gut kompensieren können als junge Erwachsene. Auch bei Herzerkrankungen oder Depressionen ist dringend vom Fasten abzuraten. Diverse Medikationen müssen während der Fastenzeit überprüft und gegebenenfalls um- oder eingestellt werden.

Fasten ist keine Alternative zur Diät

Richtiges Fasten beginnt schon bei Ihrer Zielsetzung: Fasten ist kein probates Mittel zur Gewichtsreduzierung. Die Fastenzeit wird vom Körper als Mangelphase erfahren, in der er seinen Stoffwechsel reduziert, um überleben zu können. Nach der Fastenperiode setzt bei „falscher“ Ernährung, gemeint ist der übermäßige Verzehr von Zucker, Fett und Alkohol, der so genannte Jojo-Effekt ein: Der Körper versucht, alle während der Fastenzeit verbrauchten Kalorien wieder anzusammeln und darüber hinaus neue Fettdepots für weitere Mangelperioden anzulegen.

Gönnen Sie sich Ruhe und Entspannung

Ein Tipp: Wenn Sie vorhaben das erste Mal zu fasten, sollten Sie das nicht länger als drei bis sieben Tage tun – für einen längeren Zeitraum sollten Sie unbedingt über genügend Erfahrung verfügen, wie Ihr Körper auf eine Fastenkur reagiert. Um Ihren Körper bei der Selbstreinigung zu unterstützen, sollten Sie täglich mindestens drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Das hat neben der Entgiftung des Körpers den positiven Nebeneffekt, dass Ihr Hungergefühl gemildert wird. Da der plötzliche Nahrungsentzug vom Körper als Stress empfunden wird, sollten Sie sich vor allem Ruhe gönnen.

Gehen Sie viel an der frischen Luft spazieren und versuchen Sie sich auf sich selbst und Ihren Körper zu konzentrieren. Überfordern Sie sich nicht. Sobald Sie merken, dass Sie das Spazierengehen anstrengt, legen Sie sich schlafen. Sie werden merken, wie Ihr Körper beginnt, sich selbst zu regenerieren und wie sich nach ein paar Tagen der Kreislauf auf die neue Situation einstellt.

Nach der Fastenkur sollte Ihre Darmflora langsam wieder an feste und regelmäßige Nahrung gewöhnt werden. Die Aufbauzeit sollte mindestens ein Drittel der Länge der Fastenzeit betragen, auf jeden Fall aber vier Tage. Ein behutsamer Einstieg gelingt durch eine gesunde Vollwertkost. Achten Sie auf leicht verträgliche Nahrungsmittel wie Kartoffeln oder Äpfel und vermeiden Sie schwer verdauliche Lebensmittel wie Kohl, Bohnen oder Fleisch. Trinken Sie in der Phase des Fastenbrechens mindestens ein bis zwei Liter Tee oder mineralstoffhaltiges Wasser täglich, um den Stoffwechsel anzukurbeln.

Aufbautage

Nach dem Fasten sollten Sie nicht einfach zur gewohnten Ernährung übergehen, sondern mit Aufbautagen und leichter Kost beginnen. Ihre Verdauung hat sich in den Tagen der Fastenzeit auf ein Minimum reduziert. Gewöhnen Sie Ihren Körper daher nur langsam wieder an feste Nahrung.

Tipps für die Aufbautage

Während der Fastenzeit hat Ihr Körper viel Energie auf die Reinigung des Körpers verwendet und muss sich erst langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen. Je nachdem, wie lange die Fastenzeit angedauert hat, sollten Sie mindestens ein bis zwei Aufbautage anfügen, um Ihr Verdauungssystem langsam wieder aufzubauen.

Fangen Sie am ersten Tag an, Milchprodukte, Obst und Gemüse zu essen. Am zweiten Aufbautag darf es dann schon Brühe mit Einlage oder auch mal ein Vollkornbrot sein. Achten Sie darauf, wie Sie die Nahrung vertragen, und steigern Sie die Menge langsam.

Trinken Sie zum Aufbau einer gesunden Verdauung ausreichend Flüssigkeit und vermeiden Sie Kaffee, schwarzen Tee und Alkohol.

Achten Sie darauf, dass Sie die feste Nahrung jetzt besonders gründlich kauen, um die Verdauungsarbeit zu erleichtern. Gut für die Verdauung sind ballaststoffreiche Nahrungsmittel, salzarme Kost sowie möglichst natürliche Lebensmittel, die Sie geschmacklich nicht zu sehr fordern. Rohkost, Kartoffeln und Gemüse sind dafür bestens geeignet.

Beginnen Sie weiterhin mit kleinen Mahlzeiten und essen Sie dafür etwas häufiger. Zu große und schwere Mahlzeiten würden Ihr Verdauungssystem zu stark belasten. Anfangs müssen Sie noch mit Blähungen und Darmträgheit rechnen, dies legt sich in der Regel aber nach wenigen Tagen. Auch die Aufbauzeit ist, wie die Fastenzeit selbst, eine Zeit der körperlichen Schonung. Leichte Betätigungen sind erlaubt und sinnvoll, mit schweren körperlichen Arbeiten sollten Sie noch zurückhalten.

Weihnachtszeit – Schlemmerzeit

Jedes Jahr aufs Neue steht sie vor der Tür – die Adventszeit, mit dem krönenden Abschluss Weihnachten und Silvester.

Adventszeit – Fastenzeit

Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit, die die Alte Kirche auf die Tage zwischen dem 11. November und dem ursprünglichen Weihnachtstermin, dem Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar festlegte. Außerdem galt diese Zeit als geschlossen Zeit, in der nicht getanzt oder aufwendig gefeiert werden durfte. Feierliche Trauungen waren auch ausgeschlossen. Einkehr und Rituale hatten in dieser Zeit oberstes Gebot.

Genuss ohne Reue

Heute ist die Adventszeit von Hektik und Stress gezeichnet. Wir besorgen Adventskalender, bereiten den Nikolaus vor. Besuchen trotz Unlust diverse Weihnachtsfeiern. Der Besuch der Weihnachtsmärkte endet oft mit einem schlechten Gewissen und nicht dran zu denken: die Familie ist an Weihnachten bedenklich nah…
Und dann gibt es noch diese schrecklichen Verführer – Plätzchen, Lebkuchen, Stollen….
Drei Kilogramm Weihnachtsbäckerei verzehrt der Bundesbürger im Durchschnitt. Wer dies nicht mit zusätzlicher Bewegung kompensiert, muss mit einer Zunahme von 1,5 bis 2 kg rechnen. Die Weihnachtsbäckerei muss nicht in einer Kalorienschlacht ausarten. Auch mit weniger Zucker und Fett schmeckt Weihnachtsgebäck sehr gut. Bei vielen Rezepten kann der Zuckeranteil ohne Geschmackseinbußen um etwa ein Drittel reduziert werden. Stattdessen kann man den Anteil von Gewürzen zum Beispiel Vanille, Zimt oder Anis leicht erhöhen. Sie können Butter sparen, indem Sie einige Gramm durch Joghurt ersetzen.

Machen Sie doch einfach mal die Weihnachtszeit zu Ihrer Schlemmerzeit und genießen Sie mit allen Sinnen! Nehmen Sie sich immer wieder kleine Auszeiten zum Beispiel für eine gute Tasse Tee, genießen Sie ganz bewusst das Weihnachtsgebäck oder lesen Sie eine schöne Weihnachtslektüre und freuen Sie sich, Zeit mit Ihrer Familie zu verbringen.

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen sehr guten Start in das Neue Jahr!

Stress – schlechte Nahrung für Körper und Geist

Stress ist in aller Munde und gehört zu einem aktiven Leben dazu.

Das Problem dabei ist, dass wir uns selbst verlieren und nicht mehr wahrnehmen, was für uns wichtig ist. Und schon gerät die Ernährung zur Nebensache und aus der Balance.

Dabei ist es so wichtig, gerade in einem stressigen Alltag auf eine optimale Nährstoffversorgung des Körpers zu achten.

Zum anderen sollten Sie Ihrem Essverhalten immer wieder Aufmerksamkeit schenken, um so heraus zu finden was Ihnen wirklich gut tut.

Lebensmittel gegen Stress

Bereichern Sie Ihren Ernährungsalltag mit Lebensmitteln, die gut gegen Stress wirken:

Nüsse

Nüsse enthalten viel Magnesium sowie Vitamine der B-Gruppe und sind deshalb echte Stresskiller. Vor allem Walnüsse und Pistazien sind empfehlenswert. Aber Achtung: Kalorien liefern sie trotzdem, also besser in Maßen als in Massen!

Bananen

Bananen sind reich an Tryptophan, das der  Körper in Serotonin umwandeln kann. Sie können also genauso glücklich machen wie Schokolade, enthalten aber kein Fett. Zudem enthalten Bananen auch die Stresskiller Magnesium, Kalium und Vitamin B6.

Joghurt

Joghurt ist Nervennahrung, da es viel Vitamin B, Kalzium und Magnesium enthält. Ein paar Vitamin-C-reiche Früchte dazu, fertig ist die Powernahrung. Schon gewusst: Erdbeeren liefern mehr Vitamin C als Zitronen!

Paprika

Paprikas enthalten noch mehr Vitamin C als Erdbeeren und eignen sich deshalb bestens als zuckerarmer Lieferant. Magnesium, Kalium und Eisen stecken auch noch drin. Diese Mineralstoffe können der stressbedingten Müdigkeit entgegenwirken!

Avocados

Die grünen Früchte sind reich an ungesättigten Fetten, Vitamin B1, Magnesium und Kalium. Avocados können somit die angespannten Nerven beruhigen.

Fisch

Vor allem Lachs und Thunfisch enthalten gesunde Omega 3 Fettsäuren, die stimmungsaufhellende Wirkung haben sollen.

Spinat

Spinat zählt zu den Top-Kaliumlieferanten und kann somit ausgleichend wirken. Am besten immer frischen Spinat verwenden. Außerdem eignet sich Spinat hervorragend als Smoothie, so bleiben die hitzeempfindlichen Nährstoffe erhalten.

Hülsenfrüchte

Erbsen, Bohnen, Linsen und Co sind besonders ergiebige Magnesiumlieferanten und versorgen den Körper mit komplexen Kohlenhydraten, die lange wach und fit halten.

Quinoa

Quinoa-Samen sind besonders reich an Eisen, Magnesium und Eiweiß. Zudem enthalten sie, wie die Banane, den Glücklichmacher Tryptophan. Die fröhlichen Powerkörnchen eignen sich besonders für gestresste Veganer und Menschen mit Gluten- oder Laktoseintoleranz. Aber auch Fleischessern schmeckt eine Quinoa-Bulette zur Mittagspause.

Haferflocken

Haferflocken enthalten viel Vitamin B1 und Tryptophan, das das Nervensystem reguliert. Die komplexen Kohlenhydrate der potenten Flocken werden zudem langsam abgebaut und schützen vor Heißhungerattacken. Zusammen mit Früchten sind sie ein ideales und günstiges Anti-Stress-Frühstück.

Die richtige Ernährung im Herbst

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken. Dabei verlockt das kalte Wetter oft zu schwerer fettreicher Küche. Deshalb bleibt gesunde Ernährung mit  Vitaminen und Mineralstoffen leider auf der Strecke.

Aber besonders im Herbst müssen wir auf eine ausreichende Versorgung mit gesund erhaltenden Vitaminen und Mineralstoffen achten, um Erkältungskrankheiten vorzubeugen.

Besonders Vitamin C und Zink sollte auf dem täglichen Speiseplan stehen. Vitamin C steigert die körpereigenen Abwehrkräfte und dient als Zellschutzmittel. Zink unterstützt tatkräftig das Immunsystem.

Lebensmittel für gesunde Ernährung im Herbst

Obst und Gemüse:
Kiwi, Orangen und schwarze Johannisbeeren sind gute Vitamin C Quellen, in Paprika und Weißkohl steckt ebenfalls eine Menge Vitamin C

Ingwer:
wirkt antioxidativ, entgiftend und tötet deshalb Bakterien und Pilz ab

Kürbis:
enthält zahlreiche Vitamine, Spurenelemente und Ballaststoffe und wirkt deswegen verdauungsfördernd und entwässernd

Austern:
Toplieferant für Zink, reich an Vitamin B12 und Vitamin D (Tipp: Austern stehen schlechthin für Anti Aging einerseits und sind andererseits sehr kalorienarm!)

Vollkornbrot:
Lieferant für Zink, Vitamin B, Eisen, Selen und jeder Menge Ballaststoffe

Nüsse:
hervorragender Lieferant für ungesättigte Fettsäure, reich an Vitaminen und Antioxidantien

Knoblauch:
stärkt das Immunsystem und schützt vor Erkältungen

Tee:
enthält Polyphenole, die den Körpern von freien Radikalen reinigen, je nach Sorte enthalten Tees eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen

Außerdem stärkt regelmäßige Bewegung an der frischen Luft den gesamten Körper und sorgt für einen gesunden und starken Körper und Geist.

Kommen Sie gut durch den Herbst!

Gute Lebensmittel für einen stressfreieren Alltag

Stresskiller

  1. Nüsse
    Nüsse enthalten viel Magnesium sowie Vitamine der B-Gruppe und sind deshalb echte Stresskiller. Vor allem Walnüsse und Pistazien sind reich daran. Aber Achtung: Kalorien liefern sie trotzdem, also besser in Maßen als in Massen!
  2. Bananen
    Bananen sind reich an Tryptophan, das Dein Körper in Serotonin umwandeln kann. Sie können also genauso glücklich machen wie Schokolade, enthalten aber gar kein Fett und somit weniger Kalorien. Zudem stecken auch die Stresskiller Magnesium, Kalium und Vitamin B6 in der krummen Frucht.
  3. Joghurt
    Joghurt ist Nervennahrung, da es viel Vitamin B, Kalzium und Magnesium enthält. Ein paar Vitamin C-reiche Früchte dazu, fertig ist das Power-Dessert. Schon gewusst: Erdbeeren liefern mehr Vitamin C als Zitronen!
  4. Paprika
    Paprikas enthalten noch mehr Vitamin C als Erdbeeren und eignen sich deshalb bestens als zuckerarmer Lieferant. Magnesium, Kalium und Eisen stecken auch noch drin. Diese Mineralstoffe können der stressbedingten Müdigkeit entgegenwirken!
  5. Avocados
    Die grünen Früchte sind reich an ungesättigten Fetten, Vitamin B1, Magnesium und Kalium. Avocados können somit deine angespannten Nerven beruhigen.
  6. Fisch
    Vor allem Lachs und Thunfisch enthalten gesunde Omega 3 Fettsäuren, die stimmungsaufhellende Wirkung haben sollen.
  7. Spinat
    Spinat zählt zu den Top-Kaliumlieferanten und kann somit ausgleichend wirken. Am besten verwendest Du frischen Spinat und dünstest ihn nur kurz an. Oder Du machst einen Smoothie daraus. So bleiben die hitzeempfindlichen Nährstoffe erhalten.
  8. Hülsenfrüchte
    Erbsen, Bohnen, Linsen und Co sind besonders ergiebige Magnesiumlieferanten und versorgen dich mich komplexen Kohlenhydraten, die dich lange wachsam und fit halten.
  9. Quinoa
    Quinoa-Samen sind besonders reich an Eisen, Magnesium und Eiweiß. Zudem enthalten sie, wie die Banane, den Glücklichmacher Tryptophan. Die fröhlichen Powerkörnchen eignen sich besonders für gestresste Veganer und Menschen mit Gluten- oder Laktoseintoleranz. Aber auch Fleischessern schmeckt eine Quinoa-Bulette zur Mittagspause.
  10. Haferflocken
    Haferflocken enthalten viel Vitamin B1 und Tryptophan, das Dein Nervensystem reguliert. Die komplexen Kohlehydrate der potenten Flocken werden zudem langsam abgebaut und schützen Dich vor Heißhungerattacken. Zusammen mit Früchten sind sie ein ideales und günstiges Anti-Stress-Frühstück.