Schlaraffenland Supermarkt

Lebensmittelherkunft – ist wirklich drin was drauf steht?

Schlaraffenland Supermarkt. Hier gibt es fast alles. Von überall. Das Problem: Woher die Lebensmittel wirklich kommen, bleibt oft ein Geheimnis. Wer sich da auf das Etikett verlässt ist schnell verlassen.

Dabei sind die Verbraucher zumindest bei rohem Rind- und Geflügelfleisch, Obst und Gemüse noch recht gut dran.
Bei Obst und Gemüse ist die Herkunftsangabe – bis auf einige Ausnahmen – vorgeschrieben. Denn Herkunft hat meist etwas mit Qualität zu tun. Nicht selten gibt die Herkunft auch Hinweise auf Auswirkungen auf die Gesundheit – in manchen Ländern werden Pestizide oder haltbare machende Stoffe eingesetzt, die bei uns verboten sind.
Bei Rindfleisch verlangt eine EU-Regelung als Folge der BSE-Krise, dass Geburts-, Aufzucht- und Schlachtort des Rinds angegeben werden. Sobald das Rindfleisch verarbeitet ist (z.B. Hackfleisch oder Wurstwaren) gilt diese Regelung nicht mehr. Auch bei allen anderen Fleischsorten ist die Angabe der Herkunft nicht Pflicht.
Dass Lebensmittelnamen keinen Aufschluss über die Herkunft des Inhaltes zulassen, gilt nicht nur für Marken, sondern auch für die Produkte selbst. So hat das Kasseler nichts mit Kassel zu tun, und vom Harzer Käse stammt allenfalls noch die Rezeptur aus dem Harz.
Selbst Produkte wie die Thüringer Rostbratwurst oder Aachener Printen, die das EU-Logo „geschützte geografische Angaben“ (g.g.A.) tragen, stammen nicht immer ausschließlich aus den genannten Orten oder Regionen. Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel das Mehl in den Aachener Printen müssen nicht zwingend aus dieser Region stammen.

Lebensmittel „Frisch vom Land“

Auch lässt sich der Verbraucher von Aufdrucken wie „Frisch vom Land“ in die Irre führen. Die Annahme, dass diese Aufschrift den Herkunftsort Deutschland zulässt, ist falsch.
Als Verbraucher sollte man sich diesem „Etikettenschwindel“ nicht hilflos aussetzen.
In Supermärkten sollte man mit wachen Augen einkaufen gehen und ruhig einmal nachfragen, wenn die Angabe zum Herkunftsort nicht zu finden ist. In jeder Stadt gibt es Wochenmärkte, wo es Produkte mit Nachweis der Herkunftsorte in großer Auswahl zu kaufen gibt. Hier ist man sich des Einkaufs regionaler Produkte sicher.

Tipp: Eine Landpartie mit dem Besuch eines Bauernhofes ist zum einem ein herrlicher Ausflug zurück zur Natur, zum anderen kann man auf einem Bauernhof die Zusammenhänge der Ernährung kennen zu lernen, begreifen und im direkten Erleben zu neuen Erfahrungen und Ideen anregt werden.

Yoga für einen gesunden Darm

Heute weiß man, dass nicht nur die Ernährung einen wichtigen Einfluss auf einen gesunden Darm hat. Regelmäßige Bewegung ist eine wichtige Hilfe für die Darmgesundheit. Yoga ist hierfür ganz besonders empfehlenswert. Yoga bringt Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht und stärkt sie. Die Wirkungen des Yoga auf den Magen-Darmtrakt sind ganzheitlich und erfolgen über verschiedene Ebenen – den Yogaübungen (Asanas), den Atemübungen und der Tiefenentspannung.

Asanas

Viele Yogaübungen wirken wie eine Massage auf den Bauch. Dadurch werden die Bauchorgane allgemein besser durchblutet und mit Nährstoffen versorgt. Durch die einzelnen Übungen werden die Bauchorgane sanft massiert. Dabei regt zum Beispiel die Übung des Dreiecks die Verdauung an und die Übung der Heuschrecke reguliert allgemein die Darmfunktion.

Atemübungen

Im Yoga gibt es spezielle Atemübungen, um das richtige Atmen zu trainieren. Die meisten Menschen haben verlernt, wie man richtig atmet und atmen zu flach. Unsere Grundatmung ist die Bauch- oder Zwerchfellatmung: Sie verbessert nicht nur die Lungenkapazität, sondern ändert auch ständig und rhythmisch den Druck im Bauchinnenraum. Mit der Einatmung nimmt der Druck zu. Das Zwerchfell drückt dann nach unten und mit der Ausatmung normalisiert sich der Druck wieder. Das Zwerchfell geht in seine Ruheposition zurück. Diese permanente sanfte Bauchmassage über die Atmung gefördert sämtliche Verdauungsprozesse.

Tiefenentspannung

Über die Tiefenentspannung können Sie zum einen systematisch alle Muskeln von Kopf bis Fuß entspannen. Zum anderen stimuliert sie auch das Nervensystem. So wird die Blutzirkulation in den Verdauungsorganen angeregt. Die Folge: Es fließt mehr Blut in den winzig kleinen Darmzotten des Dünndarms. Damit funktioniert nicht nur die Verdauung besser, das Blut kann auch die Nährstoffe besser aufnehmen.

Achtsam in das Jahr 2018

Das Neue Jahr hat begonnen – lassen Sie Achtsamkeit einkehren…

Zu selten sind wir wirklich bei dem was wir gerade tun. Oft beschäftigen wir uns in unseren Gedanken mit Vergangenem oder Zukünftigem. So „stolpern“ wir durch unsere Tage und verlieren uns im „Gestern“ und „Morgen“. Wir  „funktionieren“ und unsere Freude am Leben wird vom eigenen Hamsterrad  aufgerieben.

Die Achtsamkeit kann uns die Tür öffnen – in die Gegenwart. Unser Leben findet  JETZT statt.

Was bedeutet Achtsamkeit?

Achtsam SEIN bedeutet, bewusst unsere Aufmerksamkeit darauf zu lenken, welche Gedanken, Bilder, Gefühle und Körperempfindungen gerade im jeweiligen Moment in uns sind. Dies beobachten wir neugierig und gelassen, ohne gleich zu vergleichen oder diese zu bewerten. So können wir immer besser wahrnehmen was in uns ist. Und wir sind immer mehr mit unserer gesamten Aufmerksamkeit bei dem, was wir gerade tun.
Wenn wir achtsam den Moment wahrnehmen, eröffnen sich neue Möglichkeiten um uns und andere besser zu verstehen und klarer und bewusster zu handeln.

Achtsamkeit ist ein umsichtiger Lebensstil, eine neue Haltung zum Leben.

Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere, und alles, was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst.
Thich Nhat Hanh

Stress – schlechte Nahrung für Körper und Geist

Stress ist in aller Munde und gehört zu einem aktiven Leben dazu.

Das Problem dabei ist, dass wir uns selbst verlieren und nicht mehr wahrnehmen, was für uns wichtig ist. Und schon gerät die Ernährung zur Nebensache und aus der Balance.

Dabei ist es so wichtig, gerade in einem stressigen Alltag auf eine optimale Nährstoffversorgung des Körpers zu achten.

Zum anderen sollten Sie Ihrem Essverhalten immer wieder Aufmerksamkeit schenken, um so heraus zu finden was Ihnen wirklich gut tut.

Lebensmittel gegen Stress

Bereichern Sie Ihren Ernährungsalltag mit Lebensmitteln, die gut gegen Stress wirken:

Nüsse

Nüsse enthalten viel Magnesium sowie Vitamine der B-Gruppe und sind deshalb echte Stresskiller. Vor allem Walnüsse und Pistazien sind empfehlenswert. Aber Achtung: Kalorien liefern sie trotzdem, also besser in Maßen als in Massen!

Bananen

Bananen sind reich an Tryptophan, das der  Körper in Serotonin umwandeln kann. Sie können also genauso glücklich machen wie Schokolade, enthalten aber kein Fett. Zudem enthalten Bananen auch die Stresskiller Magnesium, Kalium und Vitamin B6.

Joghurt

Joghurt ist Nervennahrung, da es viel Vitamin B, Kalzium und Magnesium enthält. Ein paar Vitamin-C-reiche Früchte dazu, fertig ist die Powernahrung. Schon gewusst: Erdbeeren liefern mehr Vitamin C als Zitronen!

Paprika

Paprikas enthalten noch mehr Vitamin C als Erdbeeren und eignen sich deshalb bestens als zuckerarmer Lieferant. Magnesium, Kalium und Eisen stecken auch noch drin. Diese Mineralstoffe können der stressbedingten Müdigkeit entgegenwirken!

Avocados

Die grünen Früchte sind reich an ungesättigten Fetten, Vitamin B1, Magnesium und Kalium. Avocados können somit die angespannten Nerven beruhigen.

Fisch

Vor allem Lachs und Thunfisch enthalten gesunde Omega 3 Fettsäuren, die stimmungsaufhellende Wirkung haben sollen.

Spinat

Spinat zählt zu den Top-Kaliumlieferanten und kann somit ausgleichend wirken. Am besten immer frischen Spinat verwenden. Außerdem eignet sich Spinat hervorragend als Smoothie, so bleiben die hitzeempfindlichen Nährstoffe erhalten.

Hülsenfrüchte

Erbsen, Bohnen, Linsen und Co sind besonders ergiebige Magnesiumlieferanten und versorgen den Körper mit komplexen Kohlenhydraten, die lange wach und fit halten.

Quinoa

Quinoa-Samen sind besonders reich an Eisen, Magnesium und Eiweiß. Zudem enthalten sie, wie die Banane, den Glücklichmacher Tryptophan. Die fröhlichen Powerkörnchen eignen sich besonders für gestresste Veganer und Menschen mit Gluten- oder Laktoseintoleranz. Aber auch Fleischessern schmeckt eine Quinoa-Bulette zur Mittagspause.

Haferflocken

Haferflocken enthalten viel Vitamin B1 und Tryptophan, das das Nervensystem reguliert. Die komplexen Kohlenhydrate der potenten Flocken werden zudem langsam abgebaut und schützen vor Heißhungerattacken. Zusammen mit Früchten sind sie ein ideales und günstiges Anti-Stress-Frühstück.

Die zehn Gebote im Yoga

Woran glauben wir und glauben wir überhaupt an etwas? Glauben bedeutet Vertrauen, sich auf etwas zu verlassen und das Herz zu öffnen. Der Glaube bindet sich meist an eine Religion. Yoga ist keine Religion, doch können wir in dieser Philosophie durchaus Glaubensansätze und Gebote (Yamas) finden.

Die Yamas und Niyamas aus dem Yoga Sutra sind Verhaltensempfehlungen für das Leben mit sich und anderen und sollen dem Yogi helfen klar, ruhig, entspannt und gutmütig zu werden, um damit dem expandierenden Bewusstsein gerecht zu werden.

Ursprünglich stammen diese Gebote zwar aus dem Hinduismus, doch bei näherer Betrachtung fallen zahlreiche Gemeinsamkeiten mit anderen Weltreligionen wie dem Christentum, dem Islam und dem Judentum auf. Aufgrund der Tatsache, dass Yogis davon ausgehen, dass es ein universelles Prinzip gibt, welches alle Lebewesen verbindet, wird klar, dass die großen Religionen allesamt zu ähnlichen Erkenntnissen gelangen.

Yamas – Gebote des Miteinander

Zunächst werden die 5 Yamas erwähnt, die Eigenschaften im Umgang mit anderen. Es geht um ein Miteinander welches der Yogapraxis förderlich ist und im Einklang mit dem Ziel des Yoga steht:

ahiṁsā = nicht verletzen, Gewaltlosigkeit
satya = Wahrhaftigkeit, die Wahrheit sagen, nicht lügen
asteya = nicht stehlen, kein Diebstahl
brahmacarya = im Bewusstsein Gottes handeln, Mönch-Sein, das Zölibat leben, Enthaltsamkeit
aparigrahāḥ = Unbestechlich sein, nicht Horten, Anspruchslos sein, Besitzlosigkeit

Niyamas – Gebote für sich selbst

Bei den Niyamas geht es darum, wie man mit sich selbst im yogischen Sinne gut zurecht kommt. Das heißt, was wir konkret tun können um mit uns selbst ins Reine zu kommen, um in Frieden und Harmonie zu leben und die Einheit zu erkennen. Genau wie die Yamas können wir auch die Niyamas wie eine Checkliste benutzen, um immer wieder zu prüfen, ob wir uns in unserem Alltag danach ausrichten. Die Niyamas sind im Einzelnen:

śauca = Reinheit, Sauberkeit, Klarheit
saṁtoṣa = Zufriedenheit, Bescheidenheit
tapaḥ = Askese, Selbstdisziplin, inneres Feuer
svādhyāya = Selbststudium, lernen von sich selbst, Reflexion
īśvara = der persönliche Gott, das Göttliche mit Eigenschaften
praṇidhānāni = Hingabe, Vertrauen, Demut
īśvara-praṇidhānāni = Hingabe an Gott, Gottesvertrauen

Die Yamas und Niyamas bilden also ein starkes moralisches und ethisches Fundament. Wichtig ist, mit ihnen zu experimentieren, so dass wir unsere Verhaltensmuster, unsere sozialen und kulturellen Werte und unsere innere Natur verstehen. Experimentieren bedeutet, diese hohen Ideale und Werte in unserer Entscheidungsfindung zu nutzen und zu versuchen, innere und äußere Konflikte damit zu lösen.

Gute Lebensmittel für einen stressfreieren Alltag

Stresskiller

  1. Nüsse
    Nüsse enthalten viel Magnesium sowie Vitamine der B-Gruppe und sind deshalb echte Stresskiller. Vor allem Walnüsse und Pistazien sind reich daran. Aber Achtung: Kalorien liefern sie trotzdem, also besser in Maßen als in Massen!
  2. Bananen
    Bananen sind reich an Tryptophan, das Dein Körper in Serotonin umwandeln kann. Sie können also genauso glücklich machen wie Schokolade, enthalten aber gar kein Fett und somit weniger Kalorien. Zudem stecken auch die Stresskiller Magnesium, Kalium und Vitamin B6 in der krummen Frucht.
  3. Joghurt
    Joghurt ist Nervennahrung, da es viel Vitamin B, Kalzium und Magnesium enthält. Ein paar Vitamin C-reiche Früchte dazu, fertig ist das Power-Dessert. Schon gewusst: Erdbeeren liefern mehr Vitamin C als Zitronen!
  4. Paprika
    Paprikas enthalten noch mehr Vitamin C als Erdbeeren und eignen sich deshalb bestens als zuckerarmer Lieferant. Magnesium, Kalium und Eisen stecken auch noch drin. Diese Mineralstoffe können der stressbedingten Müdigkeit entgegenwirken!
  5. Avocados
    Die grünen Früchte sind reich an ungesättigten Fetten, Vitamin B1, Magnesium und Kalium. Avocados können somit deine angespannten Nerven beruhigen.
  6. Fisch
    Vor allem Lachs und Thunfisch enthalten gesunde Omega 3 Fettsäuren, die stimmungsaufhellende Wirkung haben sollen.
  7. Spinat
    Spinat zählt zu den Top-Kaliumlieferanten und kann somit ausgleichend wirken. Am besten verwendest Du frischen Spinat und dünstest ihn nur kurz an. Oder Du machst einen Smoothie daraus. So bleiben die hitzeempfindlichen Nährstoffe erhalten.
  8. Hülsenfrüchte
    Erbsen, Bohnen, Linsen und Co sind besonders ergiebige Magnesiumlieferanten und versorgen dich mich komplexen Kohlenhydraten, die dich lange wachsam und fit halten.
  9. Quinoa
    Quinoa-Samen sind besonders reich an Eisen, Magnesium und Eiweiß. Zudem enthalten sie, wie die Banane, den Glücklichmacher Tryptophan. Die fröhlichen Powerkörnchen eignen sich besonders für gestresste Veganer und Menschen mit Gluten- oder Laktoseintoleranz. Aber auch Fleischessern schmeckt eine Quinoa-Bulette zur Mittagspause.
  10. Haferflocken
    Haferflocken enthalten viel Vitamin B1 und Tryptophan, das Dein Nervensystem reguliert. Die komplexen Kohlehydrate der potenten Flocken werden zudem langsam abgebaut und schützen Dich vor Heißhungerattacken. Zusammen mit Früchten sind sie ein ideales und günstiges Anti-Stress-Frühstück.

Yoga im Business

Das moderne Arbeitsleben ist von hohem Erfolgsdruck geprägt und erfordert zunehmend ein professionelles Stress- und Selbstmanagement. Ein auf diesen Bedarf angepasstes Yogaangebot lindert akute Probleme, wirkt präventiv und dient der Entwicklung einer persönlichen Stresskompetenz.

Yoga ist ein gesellschaftlicher Trend, der sich auch in den Unternehmen abzeichnet. Darüber hinaus besitzt Business Yoga eine besondere Eignung für das betriebliche Umfeld:

Business Yoga ist für alle Berufstätigen geeignet, die neben den hohen Anforderungen im Berufsalltag auf der Suche nach einem professionellem Stress- und Selbstmanagement sind.

Es dient nicht nur der Gesundheitsvorsorge und Prävention am Arbeitsplatz, sondern fördert darüber hinaus mit maßgeschneiderten Yoga-Programmen den Abbau von Stress-Symptomen. Berufsbedingte Verspannungen nehmen ab und die eigene Kreativität und Leistungsfähigkeit steigt.

Yoga entspricht einem reichhaltigen Werkzeugkasten an Übungen für Körper, Geist und Energie.

Körperübungen

Asanas (Körperübungen) stärken den Bewegungsapparat und vitalisieren Kreislauf, Verdauung, Nervensystem, Gehirn sowie andere Organe.

Atemübungen

Energie- und Atemübungen aktivieren Energiepotenziale und sorgen für einen reibungslosen Energiefluss in Körper und Geist. Analog zur Bedeutung des Geldes im Businessmanagement ist Energie die zentrale Ressource im Stressmanagement.

Entspannungsübungen

Geistes- und Entspannungsübungen fördern geistige Leistungsfähigkeit, Ruhe, Klarheit, Gelassenheit und Wohlbefinden.

Maßgeschneiderte Yoga-Programme, die an die jeweilige Zielgruppe anzupassen sind, gewährleisten eine systematische und nachhaltige Vermittlung.

Quelle: www.yogabiz.de

Nachfolgend eine Auswahl von Übungen, die direkt am Arbeitsplatz durchgeführt werden können:

Augentraining (Übung auf dem Stuhl)

Reibe die Handflächen aneinander, bis sie angenehm warm sind. Lege die Hände auf die geschlossenen Augen, so dass die Handinnenflächen leichte Höhlen bilden.

Lass die Hände auf den Augen. Mit geschlossenen Augenlidern schau dreimal diagonal langsam nach rechts oben und nach links unten, die Augen bleiben dabei geschlossen. Reibe dann wieder die Handflächen aneinander, lege sie wieder auf die Augen und schaue mit geschlossenen Augen dreimal nach links oben und rechts unten. Reibe nun noch einmal Deine Handinnenflächen, auflegen und dreimal mit geschlossenen Augen die Augen langsam nach rechts und links kreisen.

Lass die Hände in den Schoß sinken und genieße und das Nachspüren.

Fersen kreisen (Übung auf dem Stuhl)

Rutsch mit dem Gesäßetwas nach vorn, bleibe mit dem Rücken angelehnt. Fasse mit beiden Händen die Sitzfläche und hebe das rechte Bein an. Beschreibe zunächst mit der Ferse erst kleine Kreise, die dann  allmählich größer werden. Kreise dann in die andere Richtung hin und lasse die Kreise wieder kleiner werden. Lass nun den rechten Fuß langsam absinken und spüre in das rechte Bein und die rechte Hüfte hinein. Wechsel dann die Seiten. Während der gesamten Übungen tiefe und gleichmäßige Bauchatmung praktizieren.

Schulter Nacken Übung (Übung auf dem Stuhl)

Auf dem vorderen Teil der Sitzfläche aufrecht hinsetzen, Rücken gerade. Lege die rechte Hand auf die rechte Schulter  und die linke Hand auf die linke Schulter. Ausatmend dehne die Ellenbogen nach vorn, so dass sich im Idealfall die Ellenbogen berühren, einatmend dehne die Ellenbogen nach hinten, bleibedabei im Rücken aufrecht. 3 Wiederholungen.

Hände auf dem Schoß absenken und nachspüren.

Dann lege Deine Hände wieder auf die Schultern. Einatmend dehne die Ellenbogen nach oben – ausatmend nach unten. 3 Wiederholungen. Danach Hände absenken und im Schulter-Nackenbereich nachspüren.

Fingerkreisen

Heb die Hände seitlich hoch auf etwas Brust- bzw. Schulterhöhe. Beginne nun mit beiden Daumen einige Male gleichzeitig zu kreisen, dann mit dem Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger und kleiner Finger. Bei dem kleinen Finger angekommen kreise zunächst in die eine Richtung und dann in die andere Richtung. Danach folgt der Ringfinger, Mittelfinger, Zeigefinger und Daumen.

Hände und Arme ausschütteln und bewusst in die einzelnen Finger hinein spüren.

Ernährung und Urlaub

Die Gesundheit, oftmals als höchstes Gut bezeichnet, wird trotz ihrer außerordentlichen Bedeutung oft stiefmütterlich behandelt. In der Regel wird zu viel gearbeitet, zu wenig geschlafen, zu wenig Sport getrieben und zu allem Überfluss auch noch hektisch und ungesund gegessen.
Besonders eine gesunde und ausgewogene Ernährung spielt bei der Gesunderhaltung unseres Körpers und auch unseres Geistes jedoch eine entscheidende Rolle. Wenn man sich im Alltag schon nicht die Zeit nimmt, auf eine gesunde Ernährung zu achten, sollte dies im Urlaub möglich sein.

Endlich Urlaub – endlich Zeit fürs Essen!

Bei gesunder Ernährung denken die meisten Menschen leider immer noch an Verzicht, an Disziplin und ähnliches. Dabei können Sie Ihren Urlaub nutzen, Ihrer Ernährung die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient. So können sie in Ruhe auswählen, was auf Ihren Teller kommt, können neue Geschmacksvariationen kennen lernen und langsam, in einer entspannten Atmosphäre, Ihren Teller leeren.
Viele Reisende buchen einen All inklusive Urlaub, wo in der Regel die Mahlzeiten enthalten sind. Das sollte nicht automatisch heißen, jetzt muss viel gegessen werden, ist ja schließlich schon bezahlt. Die angebotenen Buffets bieten eine große Auswahl guten Essens, das nicht gleich sichtbare Spuren hinterlässt. Besonders in den südlichen Ländern kann man sich an gegrilltem Fleisch oder Fisch, Gemüse, vielfältigen Salaten und frischem Obst satt essen. Probieren Sie auf jeden Fall die regionalen Küchen aus!

Tipps für gesunde Ernährung im Urlaub:

  • Essen Sie regelmäßig!
  • Genießen Sie 3 tolle Mahlzeiten am Tag
  • Lassen Sie genügend Pause zwischen den Mahlzeiten und verzichten Sie auf Zwischendurchsnacks
  • Verwöhnen Sie sich mit einer leckeren Süßigkeit (z.B. Eis) zum Nachtisch, am besten Mittags
  • Versuchen Sie an mehreren Abenden auf Kohlenhydrate zu verzichten, essen Sie statt dessen Fleisch oder Fisch, Gemüse, Salat und Käse
  • Meiden Sie zuckerhaltige Säfte, Saftschorlen, Cocktails
  • Trinken Sie mindesten 2 Liter Wasser am Tag
  • Wenn Alkohol, dann genießen Sie lieber trockenen Weiß- oder Rotwein

Ernährung und Urlaub; Foto: privat

Und das Wichtigste: Haben Sie Spaß und genießen Sie Ihre freien Tage!

Aerial Yoga – Yoga im Tuch

Tuch YogaTuch oder Aerial Yoga, auch „flying yoga“ genannt, ist der spielerische Umgang mit der Schwerkraft. Du hängst mittels eines großen Tuches in der Luft, wodurch Du ein Gefühl von Schwerelosigkeit erfährst. Du trainierst Flexibilität und Kraft und erlebst Asanas auf eine ganz neue Art, insbesondere Umkehrhaltungen. Ganz nebenbei lernst du besser loszulassen und stärkst das Vertrauen in Deine eigenen Fähigkeiten.

Im Mittelpunkt der Aerial Yoga Praxis steht das trapezartige Tuch. Lass Dich von ihm tragen, bewege Dich frei im Raum in alle Richtungen. Bekomme dabei ein Gefühl von Leichtigkeit.

Das Aerial Yoga bietet Dir einen ganz intensiven Kontakt mit Dir selbst!

Wirbelsäule und Gelenke werden dabei entlastet. Genieße im Tuch Umkehrhaltungen wie Handstand, die Dir aber vielleicht in Deiner „normalen“ Yogapraxis sonst schwer fallen. Erlebe Yoga auf eine ganz neue, einzigartige Art und Weise.

Du nutzt die Schwerkraft und das Gewicht Deines eigenen Körpers um Kraft aufzubauen und dabei Deine Muskeln gezielt zu dehnen und zu lockern. Vor allem in den Umkehrstellungen lösen sich nahezu spielerisch Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich. Die Wirbelsäule streckt sich, wodurch Raum zwischen Deinen einzelnen Wirbelkörpern entsteht.

Du fühlst Dich im Yoga Tuch vor allem in Savasana, der Tiefenentspannung, geborgen wie in einem Kokon.

Und vor allem bereitet Dir Tuch Yoga eins: SEHR VIEL FREUDE…

Fette – Dickmacher oder wertvolle Helfer?

Die moderne Ernährungsforschung beweist: Essen hält Leib und Seele zusammen. Denn wer sich ausgewogen ernährt, fördert nicht nur sein Wohlbefinden. Eine bedarfsgerechte und vollwertige Kost kann auch dazu beitragen, die Gesundheit zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen.

Fette sind die wichtigsten Energielieferanten des menschlichen Körpers und Teil einer ausgewogenen Ernährung. Doch der Ruf als Dickmacher par excellence eilt ihnen voraus. Studien zeigen: Wer Fette zu sich nimmt, wird nicht notwendigerweise fettleibig. Umgekehrt macht der Verzicht auf Fett noch nicht schlank. Entscheidend ist unter anderem, wie Fette mit anderen Energielieferanten wie Zucker und Eiweiße kombiniert werden. Ist die Ernährung ausgewogen, werden die Nahrungsfette im Fettstoffwechsel um- und abgebaut und mit dem Blut an ihre Bestimmungsorte transportiert, wo sie verbraucht oder gespeichert werden. So sind Fette Energie-Langzeitspeicher, Bau- und Botenstoffe oder unterstützen den Körper bei der Aufnahme wichtiger Vitamine.

Fett ist Träger von Geschmacks und Aromastoffen, trägt so zum Genuss des Essens bei.
Für die Erhaltung der Gesundheit ist es jedoch wichtig, welche Fette wir zu uns nehmen.

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren

Während die Fette tierischen Ursprungs in der Regel hauptsächlich gesättigte Fettsäuren enthalten, finden sich bei bestimmten Pflanzen, aber auch bei Fisch, große Anteile ungesättigter Fettsäuren.

Für den menschlichen Körper gilt: Die reaktionsträgen gesättigten Fettsäuren wandern zumeist direkt in die Depots, während die reaktionsfreudigeren ungesättigten bevorzugt bei den organischen Bauprozessen eingesetzt werden. Daher sollte man die Aufnahme ungesättigter Fettsäuren bevorzugen.

Der Körper kann manche lebensnotwendigen Fettsäuren nicht selbst bilden. Daher werden diese auch als essenzielle Fettsäuren bezeichnet. Zu den essenziellen, ungesättigten Fettsäuren zählen zum Beispiel die Linolsäure und die Alpha-Linolensäure, welche zu den Omega-Fettsäuren gehören.

Der tägliche Bedarf an Fett richtet sich nach dem persönlichen Gesamtenergiebedarf eines Menschen. Der Gesamtenergiebedarf variiert je nach Alter, Körpergewicht, körperlicher Arbeitsleistung und Außentemperatur.

Decken Sie etwa 25 bis 30 Prozent der Gesamtenergiezufuhr durch Fette. Nur bei bestimmten Personengruppen, wie Schwerstarbeitern oder Leistungssportlern, kann der Bedarf bei bis zu 40 Prozent liegen. Auch Kinder und Jugendliche haben einen erhöhten Fettbedarf, der je nach Alter zwischen 35 und 40 Prozent liegt. Hierzulande liegt die durchschnittliche Fettaufnahme weit über dem empfohlenen Bedarf.

Im Rahmen einer gesunden Ernährung spielt nicht nur die Fettzufuhr eine Rolle. Vielmehr ist auch die richtige Gewichtung unterschiedlicher Fettsäurearten von Bedeutung. Das Verhältnis von ungesättigten zu gesättigten Fettsäuren sollte etwa bei 2:1 liegen. Ungesättigte Fettsäuren sind insbesondere in pflanzlichen Produkten wie zum Beispiel Olivenöl und Rapsöl enthalten, während die Fette tierischen Ursprungs hauptsächlich gesättigte Fettsäuren enthalten.

Bevorzugen Sie Fette mit einem hohen Gehalt an den essenziellen Fettsäuren Linolsäure und Alpha-Linolensäure. Täglich sollte man mit der Nahrung zwischen 2 und 7 Gramm Linolsäure sowie 0,8 bis 1,1 Gramm Alpha-Linolensäure zu sich nehmen. Sonnenblumenöl, Sojaöl oder Maiskeimöl enthalten viel Linolsäure, in Walnussöl oder Rapsöl ist viel Alpha-Linolensäure enthalten.

Wie funktioniert eigentlich die Fettverbrennung?

Bei körperlicher Anstrengung wird zuerst die Energie aus Kohlenhydraten verbraucht, anschließend wird auch hier auf die Energie aus den Fettdepots zurückgegriffen, allerdings geschieht dies erst nach etwa 30 Minuten kontinuierlicher körperlicher Belastung. Die Fettverbrennung wird dabei vor allem bei leichteren Ausdauerbelastungen aktiviert, denn je intensiver die sportliche Aktivität ist, desto größer ist die Energiedeckung durch die schneller verwertbaren Kohlenhydrate. Für alle, die lästige Fettreserven durch Sport loswerden wollen, gilt also: Mindestens eine halbe Stunde bei mäßiger Belastung ohne Unterbrechung trainieren, erst danach geht es den Pölsterchen an den Kragen!

Tipps für den Umgang mit Fetten

  • Nehmen Sie täglich nicht mehr als 68 bis 80 Gramm Fett zu sich.
  • Achten Sie auf versteckte Fette z.B. in Wurst, Käse, Gebäck, Knabberzeug und Schokolade.
  • Wählen Sie fettarme Zubereitungsarten z.B. im Backofen mit Backfolie, im Römertopf, im Wok oder in spezialbeschichteten Pfannen.
  • Zum Braten reicht oft ein kleiner Löffel Öl; verteilen Sie das Öl mit einem Pinsel in der Pfanne.
  • Dünsten Sie die Speisen, statt sie zu braten; wenn Sie etwas Wasser vor dem Erhitzen hinzugeben, wird das Öl nicht zu heiß.
  • Achten Sie darauf, Fette mit einem möglichst hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren zu verwenden; dies sind v.a. kaltgepresste Pflanzenöle wie Sonnenblumenkern-, Raps-, Sesam- oder Leinöl.
  • Veredeln Sie die fettarm zubereiteten Speisen erst kurz vor dem Verzehr mit einem Löffel dieser wertvollen Pflanzenöle, anstatt schon während der Zubereitung viel Fett zuzugeben.